FCK RHEINPFALZ Plus Artikel Vor FCK-Heimspiel gegen Ingolstadt: „Papa Jay“ fühlt sich frisch

Zurück im Team und bereit für den Clinch auf dem grünen Rasen: Janik Bachmann (links), hier im Zweikampf mit dem Mannheimer Stür
Zurück im Team und bereit für den Clinch auf dem grünen Rasen: Janik Bachmann (links), hier im Zweikampf mit dem Mannheimer Stürmer Joseph Boyamba.

Am Samstag ist Janik Bachmann Vater geworden. Nach dem spielfreien Tag aus freudigem Grund blickt er gespannt der Partie am Mittwoch im Fritz-Walter-Stadion gegen den FC Ingolstadt entgegen. Trainer Saibene trifft seine Vergangenheit. Mit einem frisch vermählten Spieler im Kader.

„Papa Jay“ wäre für einen Deutsch-Rapper mit entsprechendem Swag ein durchaus angemessener Künstlername. Janik Bachmann liebt deutschen Rap und Hip-Hop, doch er hat keineswegs beschlossen, selbst ins Musik-Business einzusteigen. „Jay“ Bachmann ist seit Samstag Papa. Um 19.28 Uhr kam der kleine Noah Jay zur Welt. Wobei, sagt Bachmann senior und schmunzelt, der Spross sei schon etwas größer. 56 Zentimeter, um genau zu sein. Vier Kilo bringt er auf die Waage. Es zeichnet sich schon in den ersten Lebenstagen ab, dass der Apfel nah am Stamm gefallen sein könnte.

Trotz kürzerer Nächte ein gutes Gefühl

Janik Bachmann kam natürlich nicht zur Nachtruhe wie gewohnt, dennoch fühlt er sich frisch genug, um am Mittwoch (ab 19 Uhr, Liveblog bei rheinpfalz.de) gegen den FC Ingolstadt seinen Mann zu stehen. „Ich fühle mich ganz normal, ganz fit“, sagt der 24-Jährige. Am Samstag, als der FCK bei der zweiten Garde des FC Bayern zu einem 0:0 kam und zum dritten Mal in dieser Saison unentschieden spielte, weilte Bachmann schon im Krankenhaus. Das Augenmerk galt natürlich seiner Frau und der nahenden Geburt, nebenher ließ er allerdings das Handy laufen und verfolgte das Auswärtsspiel seiner Teamkollegen.

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An Bachmanns Stelle agierte Mohamed Morabet. „Er hat es gut gemacht, war immer gefährlich, ist viel gelaufen, mit am meisten aus der Mannschaft“, lobt Bachmann. Im Grunde besteht für Trainer Jeff Saibene keine Veranlassung zu wechseln. „Wenn ich auf der Bank sitze, weil Mo es gut gemacht hat, dann ist es halt so. Konkurrenzkampf ist ja sehr gut. Doch es gibt für jeden von uns nicht nur eine Position ...“

Es fehlte nicht viel

Noch immer wartet der 1. FC Kaiserslautern auf den ersten Sieg der Saison. In München fehlte nicht viel zum befreienden Jubel, doch auch Morabet vergab riesige Möglichkeiten. „Wir kreieren schon viele Chancen, das ist zunächst einmal das Wichtigste. Jetzt müssen wir sie aber auch reinmachen, und das wird uns auch wieder gelingen“, sagt Jeff Saibene. Als der FCK und der FC Ingolstadt in der vergangenen Saison die Klingen kreuzten, saß der Luxemburger auf der Bank der „Schanzer“. In Kaiserslautern trennten beide Formationen sich 0:0, in Ingolstadt unterlag der FCK mit 1:2; das entscheidende Gegentor fiel in der vierten Minute der Nachspielzeit. Eine Niederlage, so unnötig wie ein Kropf. Kann Saibene noch Schlüsse aus seinem vorigen Engagement ziehen? „Ich kann meinen Jungs sicher ein, zwei Tipps geben. Ich glaube allerdings nicht, dass das so entscheidend sein wird“, sagt er.

„Robuster, physisch guter Gegner“

Die Ingolstädter Mannschaft habe sich „schon ein bisschen verändert“, unter ihm habe der FCI mit vielen jungen Profis gespielt, dies sei nun nicht mehr so. Der FCK träfe auf einen „robusten, physisch guten Gegner“. Beide Teams begegneten sich auf identischem Leistungsniveau, sie seien gleichstark, obschon Ingolstadt bereits zu drei Siegen gekommen sei, sagt Saibene. „Die Effektivität wird ein großes Thema sein.“ Und damit ein Aspekt, unter dem seine Elf bisher noch nicht überzeugen konnte.

Verzichten wird Saibene auf Hikmet Ciftci. Dessen Muskelverletzung sei ausgeheilt, Ciftci trainiere auch, sagt der Trainer, jedoch fehlten ein, zwei Einheiten bis zur hundertprozentigen Einsatzfähigkeit. Am Samstag beim Auswärtsspiel in Meppen werde der 22-jährige Mittelfeldspieler aber definitiv im Kader stehen. Neben Ciftci fehlen weiter Nicolas Sessa, Anas Bakhat und Alexander Winkler im Aufgebot, das Saibene heute Vormittag auf 18 Mann reduzieren muss und wird.

2200 „Betze“-Karten verkauft

2200 Karten waren am Dienstagmittag für die Partie im Fritz-Walter-Stadion verkauft, 7500 Besucher sind zugelassen. Bis Mittwoch (13 Uhr) können Dauerkarteninhaber der Vorsaison und Mitglieder Tickets online erwerben. Wer ins Stadion kommt, sieht übrigens nicht nur einen frischgebackenen Vater, sondern auch einen solchen Ehemann: Marius Kleinsorge hat am Montag in aller Stille geheiratet.

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

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