FCK RHEINPFALZ Plus Artikel Umstrittene Zehn-Prozent-Hürde ist beschlossen

Am 3. Juni 2018 stimmten die FCK-Mitglieder der Ausgliederung zu – auf Basis der 20-Prozent-Hürde. Die wird nun auf zehn Prozent
Am 3. Juni 2018 stimmten die FCK-Mitglieder der Ausgliederung zu – auf Basis der 20-Prozent-Hürde. Die wird nun auf zehn Prozent gesenkt.

Das bei der Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern intensiv und sehr kontrovers diskutierte Vorhaben, die Hürde für einen Management-GmbH-Beiratssitz von 20 auf zehn Prozent des Aktienkapitals für Investoren zu verkleinern, ist beschlossene Sache. Das hat FCK-Aufsichtsratsvorsitzender Rainer Keßler am Sonntag auf RHEINPFALZ-Anfrage mitgeteilt.

Die Gesellschafterversammlung habe den Beschluss gefasst – in dem Fall der Vorstand des Vereins: Der FCK e. V. ist Alleingesellschafter der FCK Management GmbH. Umgesetzt sei die Reduzierung noch nicht, der Handelsregistereintrag fehlt noch. Mit Blick auf die Kritik, die es während und nach der Mitgliederversammlung gab, sagte Keßler: „Es ist wichtig, dass das, was man hat, hegt und pflegt.“

Investoren bekommen damit zwei der fünf Beiratssitze

Mit der Senkung der Hürde auf zehn Prozent haben die regionalen Investoren, die mit einem frischen Darlehen über 1,05 Millionen Euro nach der Profifußball-Gesellschaft auch den hochverschuldeten FCK e. V. und damit das ganze Klubgebilde am Leben halten, bald zwei der fünf Beiratssitze. Aktuell sei der bisherige Beirat noch aktiv, dem neben Keßler Markus Merk, Martin Weimer und Fritz Fuchs für den Verein sowie Klaus Dienes für die Saar-Pfalz-Invest GmbH angehören. Keßler betonte, es sei weiter das Ziel, zusätzliche Geldgeber zu gewinnen. Für einen „nennenswerten Investor“ gebe es auch künftig Platz im Beirat der Management GmbH. Man könne die Anzahl der Sitze paritätisch erhöhen.

Am Samstag sportlich ganz wichtiges Duell

Ein Lob gibt es vom Aufsichtsratsvorsitzenden für den neuen Sport-Geschäftsführer Thomas Hengen, der nah an der Mannschaft sei. Wichtig sei, diese nun in Ruhe arbeiten zu lassen. „Wir brauchen Ruhe und Geschlossenheit, der Fokus muss auf dem Sportlichen liegen“, betonte Keßler. Im Abstiegskampf brauche es dringend Siege. Das bereits am Samstag, wenn der FCK im Kellerduell beim 1. FC Magdeburg gastiert.

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