Fußball Darum gefällt Nagelsmann das 12.00-Uhr-Spiel in Houston

Vorschau Fußball-WM 2026 - Houston
Das WM-Stadion in Houston imponiert Julian Nagelsmann.

Die Nationalmannschaft spielt in der Regel abends. Das erste WM-Spiel dagegen wird mittags angepfiffen. Der Bundestrainer findet das gut - was bei Temperaturen über 30 Grad aber auch am Stadion liegt.

Houston (dpa) - Fußballspiele mittags um Zwölf sind die deutschen Fußball-Nationalspieler um Kapitän Joshua Kimmich nicht gerade gewohnt. Doch der frühen Anstoßzeit beim ersten WM-Spiel heute (19.00 Uhr MESZ) in Houston gegen Curaçao kann Julian Nagelsmann viel Positives abgewinnen.

«Ich freue mich drauf, dass es sehr früh losgeht, dass wir nicht so einen langen Tag im Hotel haben und schnell auf den Platz kommen», sagte er vor der Partie im NRG Stadium. Der Spieltag beginnt freilich für die DFB-Kicker «ein bisschen früher», wie Nagelsmann sagte.

WM 2026 - Pressekonferenz in Houston
Der Bundestrainer findet die frühe Anstoßzeit mittags um 12.00 Uhr gut.

Der Bundestrainer hätte vermutlich anders über die Anstoßzeit gesprochen, wenn das erste Gruppenspiel bei angesagten Außentemperaturen von über 30 Grad Celsius nicht unter dem geschlossenen Hallendach der 68.777 Zuschauer fassenden Football-Arena der Houston Texans stattfinden würde.

Schönes, tolles Stadion mit perfekten Temperaturen

«Es ist ein schönes, ein tolles Stadion mit den großen Bildschirmen und mit perfekten Temperaturen bei den Wetterbedingungen», äußerte Nagelsmann begeistert vom Austragungsort des deutschen WM-Auftakts.

«Der Tag beginnt ein bisschen früher», berichtete Nagelsmann über die kürzeren Abläufe. «Die Jungs können trotzdem so lange schlafen, dass sie ausgeschlafen sind.» Bis 8.30 Uhr ist das Frühstück angesetzt. Im Anschluss folgt die übliche körperliche Aktivierung im Teamhotel, vielleicht auch ein kurzer Spaziergang. Nach dem «Prematch-Meal» und einer letzten Besprechung um 9.55 Uhr geht es schließlich mit dem Mannschaftsbus zur Spielstätte.

Mit Polizei-Eskorte geht's zur Spielstätte

«Wir haben ein Hotel, das sehr nah am Stadion ist. Es ist toll organisiert, wir haben eine Polizei-Eskorte, haben keine langen Anfangszeiten», erzählte Nagelsmann: «Wir haben möglichst alle Sitzungen schon gemacht in Winston-Salem, auch wegen der Zeit.»

Grundsätzlich sei es angenehm, wenn das Spiel früher anfange. «Wenn du oft abends spielst und zehn Stunden im Hotel rumhängst, bis das Spiel losgeht, ist das nicht immer super förderlich für die Spannung.» Scherzhaft ergänzte Nagelsmann noch mit Blick auf einige Youngster im deutschen WM-Kader: «Wir haben noch ein paar Junge dabei, die vor nicht allzu lange Zeit noch bei den Junioren um 11.00 Uhr gespielt haben sonntags.»

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

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