FCK
Rote Teufel vor wichtigem Spiel gegen Meppen – offensiv auf neuem Rasen
Die Mannschaft aus dem Emsland hat zuletzt gegen die SpVgg Unterhaching (3:2) und gegen den Halleschen FC (2:1) gewonnen. Damit liegt der SV Meppen mit 29 Punkten aus 23 Spielen auf dem 13. Tabellenplatz. Der FCK belegt mit 25 Zählern aus 25 Spielen den 15. Rang. Es ist für die Roten Teufel also ein ganz wichtiges Duell im Abstiegskampf am Samstag (14 Uhr, SWR, Magenta Sport, Liveblog auf rheinpfalz.de) im Kaiserslauterer Fritz-Walter-Stadion.
Besondere Begegnung mit der Vergangenheit
Für FCK-Offensivmann Marius Kleinsorge wird es eine Begegnung mit seiner Vergangenheit. Im Sommer ist er aus dem Emsland in die Pfalz gewechselt: „Die Vorfreude auf das Spiel ist groß. Am Samstag zählen für uns nur drei Punkte“, sagt der 25-Jährige, der sich mit Leistenbeschwerden derzeit durchbeißt.
Götze wieder im Lauftraining
Lange ausfallen wird Carlo Sickinger, der sich bei der 0:1-Niederlage vergangenen Samstag beim FC Ingolstadt einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zugezogen hat. „Carlo ist variabel einsetzbar, er wird uns fehlen. Wir werden das über den Kader auffangen“, sagt Antwerpen. Zumal mit Felix Götze ein weiterer Sechser ausfällt. Der 23-jährige Neuzugang konnte wegen einer Adduktorenverletzung bislang noch kein Spiel bestreiten. „Felix ist wieder im Lauftraining“, sagt Antwerpen. Er soll nun langsam herangeführt werden, der Trainer möchte kein Risiko eingehen.
Zwei aus dem Talentschuppen auf Schnupperkurs
Der 49-Jährige bespricht auch mit U21-Coach Alexander Bugera, wer aus dem Nachwuchsbereich in den Profikader rücken könnte. „Wir werden uns das im Training ansehen.“ Bei strahlendem Sonnenschein waren gestern Offensivmann Tim Buchheister (22) und Bernard Mwarome (23), im defensiven Mittelfeld daheim, bei der Übungseinheit im Nachwuchsleistungszentrum Fröhnerhof dabei. Dorthin wichen die FCK-Profis wieder aus, um die von Schnee und Regen noch stark belasteten Plätze am Stadion zu schonen.
Denkbar ist, dass Anas Bakhat (20), der in Ingolstadt in der 18. Minute für Sickinger eingewechselt wurde, am Samstag in die Startelf rückt. Im Fritz-Walter-Stadion wird dieser Tage am neuen Rasen gearbeitet. Rolle für Rolle wird die neue Spielfläche verlegt. „Wir sind froh über den neuen Rasen. Wenn man schnelle Kombinationen spielen will, braucht man einen guten Platz“, betont der FCK-Trainer.
„Keine Flugstunden!“ – „Mehr Zug zum Tor“
Trotz der Niederlage beim Tabellenzweiten in Ingolstadt überwiegt bei Antwerpen das Positive: „Mit dem Spiel waren wir grundsätzlich zufrieden. Wir hatten in einem Auswärtsspiel 60 Prozent Ballbesitz, hatten eine Passquote von 80 Prozent. Das sind Werte, mit denen man zufrieden sein kann. Wir können aber auch in einigen Bereich zulegen – intensivere Läufe zum gegnerischen Tor hin, mehr Zug zum Tor, Flanken zum Tor, da sind wir noch ein bisschen verhalten. Daran arbeiten wir intensiv“, berichtet der Trainer.
Das war auch gestern beim Training der Fall – viele Abschlüsse standen auf dem Programm. Die Ansage Antwerpens: „Keine Flugstunden!“ Einfach Tore machen. Das will er auch am Samstag gegen Meppen sehen – mit einer offensiven Ausrichtung: „In Ingolstadt wollten wir über viel Ballbesitz den Druck des Gegners rausnehmen. Jetzt gilt es aber wieder, den Fokus auf frühe Ballgewinne zu legen, wieder eine gute Passqualität an den Tag zu legen und zu schauen, dass wir Tore erzielen“, sagt der Trainer.
In die Jahreshauptversammlung reinschalten
Zuvor wird er sich zumindest Teile der Jahreshauptversammlung des FCK am Freitagabend (ab 18 Uhr, die RHEINPFALZ berichtet auch hier in einem Liveblog) ansehen. „Ich kenne es so, dass man als Trainer und als Mannschaft vor Ort ist. Das ist dieses Jahr leider nicht möglich. Wir werden mit Sicherheit über einen Online-Zugang reinschauen, uns über die Situation bei uns im Verein informieren.“ Der 49-Jährige weiß aber auch: „So eine Veranstaltung kann lange dauern. Deswegen werden wir uns wahrscheinlich nicht die ganze Jahreshauptversammlung anschauen.“
