Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Rhein-Neckar Löwen: Spitzenreiter gastiert beim Favoritenschreck

Einsatz Fraglich: Olle Forsell Schefvert.
Einsatz Fraglich: Olle Forsell Schefvert.

Eine absolute Bewährungsprobe. Die Rhein-Neckar Löwen spielen am Donnerstag (19.05 Uhr) bei der Mannschaft der Stunde, beim SC DHfK Leipzig, der Mannschaft also, die innerhalb kürzester Zeit den SC Magdeburg und den THW Kiel besiegte.

Spitzenreiter quasi bei Kaffee und Kuchen. Am Sonntag vor einer Woche übernahmen die Rhein-Neckar Löwen die Tabellenführung, weil die Füchse Berlin dem SC Magdeburg unterlagen und auf Rang zwei rutschen.

Ändert sich jetzt die Rolle? Fühlen sich die Löwen nun als Gejagter? Ach was! „Dafür ist die Saison noch viel zu lange, um jetzt schon auf die Tabelle zu schauen“, sagte Trainer Sebastian Hinze, der nach dem Länderspielreigen nur zwei, drei Einheiten hat, um die Mannschaft auf das Spiel vorzubereiten. „Ich glaube, dass die wahrscheinlichste Lösung, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen die ist, dass wir so weiterarbeiten, wie wir es bisher getan haben“, betonte er. Fraglich waren am Mittwoch für das Spiel beim Favoritenschreck noch die angeschlagenen Olle Forsell Schefvert (Ellbogenentzündung) und Uwe Gensheimer (Muskelfaserriss in der Wade).

Wenig Vorbereitungszeit

Das Spiel in Leipzig und die Umstände erinnern an den Kaltstart nach der Weltmeisterschaft, als für die Löwen nach nur kurzer Vorbereitung das Pokalspiel bei der TSV Hannover-Burgdorf anstand. Schon einmal in dieser Saison gastierten die Löwen beim SC DHfK Leipzig, mit Erfolg, damals kam das Team im Pokal durch einen 36:27-Sieg weiter.

Leipziger Festtage

Seitdem ist einiges geschehen. Mit Trainer Runar Sigtryggsson, der André Haber ablöste, starteten die Leipziger eine Erfolgsserie. Von den letzten elf Spielen gewann die Mannschaft neun. „Festtage“ sind die Partien gegen die Rhein-Neckar Löwen oder auch beim THW Kiel für Leipzigs Manager Karsten Günther, am Dienstag bei einem Sponsorentreffen Gast der Eulen Ludwigshafen.

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