Sport Patrick Weber – der neue „Eulen“-Trumpf

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LUDWIGSHAFEN (zkk). Das wird eine heiße Dienstreise: Heute (20 Uhr) gastiert die TSG Ludwigshafen-Friesenheim beim TV Neuhausen. Der TVN kämpft um den Verbleib in der Zweiten Handball-Bundesliga.

„Das wird in der engen Halle extrem schwer“, weiß TSG-Coach Ben Matschke. 800 Zuschauer, volles Haus, große Emotionen – Matschke weiß, was auf seine Mannschaft zukommt: „Jeder, der schon mal da war, hat Respekt.“ Den Druck sieht Matschke aber eindeutig beim TVN: „Die müssen gewinnen, um sich Luft zu verschaffen.“ Mit Philipp Grimm, der krank war, rechnet der Coach heute. Wichtig, weil der Linksaußen nicht nur bei Gegenstößen eine Waffe der TSG ist, sondern auch bei Siebenmetern eine Bank verkörpert. Torhüter Kevin Klier ist wieder auf dem Damm und startklar. Da Niki Claus, mit dessen Vertragsunterschrift bei den „Eulen“ gerechnet wird, und Marco Hauk weiter verletzt fehlen, ist Pascal Durak auf Rechtsaußen weiter ein sehr gefragter Alleinunterhalter. Toll entwickelt hat sich Patrick Weber, der aus dem Drittliga-Team der HBW Balingen-Weilstetten kam. Anfangs war er der Mann hinter Philipp Grimm, mehr und mehr aber zeigt sich der 23-Jährige als schussstarker Alternativkandidat im Rückraum. Mit toller Trefferquote war Weber auch beim 34:31 gegen Henstedt eine Trumpfkarte. „Seine Entwicklung ist richtig geil“, schwärmt Ben Matschke und ist begeistert, wie Weber in der 5:1-Deckung seine Rolle als vorderster Mann interpretiert.

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