Handball
Löwen-Trainer Sebastian Hinze: Kein Grund für Selbstzweifel
Die Rhein-Neckar Löwen haben zweimal in Folge verloren. Das ist dem Team in dieser Saison gerade zum ersten Mal passiert. Ein Trend? Am Donnerstag (19.05 Uhr) geht es nach den Niederlagen gegen den SC DHfK Leipzig und den HSV Hamburg zum TBV Lemgo Lippe.
Niederlage einordnen
„Vertrauen in das, was wir hier machen. Das war der Kern der Analyse. Wir haben eine gute Ausgangsposition, da wären wir uns vor acht Monaten um den Hals gefallen. Es ist frustrierend, wenn man zwei Spiele am Stück verliert. Trotzdem muss man das einordnen. Gerade mit Blick auf die personelle Situation“, sagte Trainer Sebastian Hinze zum 32:35 gegen den HSV Hamburg. Während der Partie fielen Albin Lagergren (leichte Gehirnerschütterung) und Jannik Kohlbacher (Zerrung) aus, beide Spieler können auch am Donnerstag nicht mitspielen. In der großen Anzahl der hohen Ballverluste (ohne Gegnerdruck) sieht Hinze einen Grund für die Niederlage. „Der Weg, den wir bis zu den zwei Niederlagen gegangen sind, kann ja nicht so verkehrt sein. Weitermachen, gewisse Dinge nicht in Frage stellen. Es gibt keinen Grund, mit Selbstzweifeln ins Spiel zu gehen“, betonte der Coach.
Fünf Teams spielen um den Titel
Die Löwen sind nach den Niederlagen auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht. Noch fünf Mannschaften spielen zehn Spieltage vor Schluss mit um den Titel, bis zur SG Flensburg-Handewitt geht der Kreis der Aspiranten.
Philipp Ahouansou überzeugt
Stark am vergangenen Samstag: Philipp Ahouansou, der für GWD Minden neun Tore beim 27:27 gegen Frisch Auf Göppingen warf. Auf Nachfrage der RHEINPFALZ, ob der ausgeliehene Rückraumspieler definitiv am Saisonende zu den Löwen zurückkehrt, wurde Hinze nicht konkret. „Wir sind mit Philipp im Austausch. Ich verfolge jedes Spiel von ihm. Ich freue mich, er hat ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht“, sagte er.