Sport
Kommentar zur Fußball-Bundesliga: Bayern muss sich begnügen
FC Bayern München gegen RB Leipzig, das war am Sonntagabend keine Gala, kein berauschendes Spitzenspiel. Nach acht Siegen in Serie mussten die Bayern von Hansi Flick zum ersten Mal wieder einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Die Bayern bleiben vorn. Mit RB Leipzig ist diese Saison im Titelkampf zu rechnen, das dokumentierte die Partie. Nach der Pause spielte das Team mutiger, spielte wie RB Leipzig. Eine der beiden Großchancen muss aber rein!
Borussia Dortmund: So reicht es nicht
Borussia Dortmund hat auch noch Emre Can als Stabilisator verpflichtet – aber die Mannschaft schafft es dennoch nicht, die Spiele vernünftig zu Ende zu bringen. Innerhalb von zwei Minuten hat sie am Samstag die Partie bei Bayer Leverkusen hergegeben, so reicht es einfach nicht. Auch Altmeister Mats Hummels sah am Samstag schlecht aus. Was Trainer Lucien Favre auch macht – der schöne Schwung nach der Winterpause ist erst einmal weg. Der ganze Offensiv-Zauber nützt nichts. Aber noch ist alles möglich.
SV Werder: Der Ton wird rauer
In Bremen verschärft sich der Ton. Nach der enttäuschenden Leistung und der Niederlage gegen Union Berlin nehmen Trainer Florian Kohfeldt und Sportchef Frank Baumann die Spieler in die Pflicht. So droht der Abstieg. Das tolle Pokalspiel am Dienstag gegen Borussia Dortmund – eine Eintagsfliege. Aufsichtsratschef Marco Bode sprach diese Woche davon, dass der Abstieg eine Zäsur bedeuten würde. Das ist noch verniedlichend ausgedrückt. Der Abstieg für einen Bundesliga-Standort wie Bremen wäre fatal. Wenn man sieht, wie viel Geld der Hamburger SV und der VfB Stuttgart ausgeben, um wieder hoch zu kommen …