Handball
Juri Knorr: Das war ein Sieg des Willens
Die Löwen machten sich das Leben selbst schwer, leisteten sich viele technische Fehler, verwarfen unter anderem fünf Siebenmeter. Aber sie wollten diesen Sieg unbedingt. So setzten sie sich Mitte der zweiten Halbzeit wieder vorentscheidend ab.
Birlehm stark
Einen großen Anteil daran hatte Torhüter Joel Birlehm, der in der 16. Minute Mikael Appelgren ablöste. Birlehm zeigte gegen seinen Ex-Klub eine klasse Leistung. David Späth bekam eine Pause. „Es war ein wichtiger Sieg gegen einen starken Gegner. Wir haben vieles richtig gemacht“, sagte Joel Birlehm, der hoffte, dass seine Leistung beim Bundestrainer Alfred Gislason nicht unbemerkt blieb.
Am Ende war es wieder Regisseur Juri Knorr, der nicht zu stoppen war und seine Mannschaft mit zehn Toren zum Sieg trieb, acht davon erzielte er nach der Pause. „Es war ein Sieg des Willens“, befand Juri Knorr. Vor der Pause brillierte Jannik Kohlbacher. Der Kreisläufer warf vor 5209 Zuschauern in den ersten 30 Minuten ebenfalls acht Tore.
Kirkelökke verlässt den Klub
Offensiv ein eher schwächeres Spiel machte Niclas Kirkelökke. In der Abwehr verhinderte der 29-Jährige durch beherztes Rücklaufen zwei Gegentore. Am Donnerstagmorgen war der Wechsel des Halbrechten zur SG Flensburg-Handewitt bekanntgegeben worden. Fünf Jahre war der dänische Weltmeister dann bei den Löwen, sein Nachfolger wird Ivan Martinovic von der MT Melsungen.
Der THW Kiel kann am Sonntag in die SAP-Arena kommen. öpf/nau