Fußball
FKP ist daheim eine Macht: 3:0 gegen FCK II
Weil sich der FKP allerdings auswärts schon zwei Niederlagen und zwei Unentschieden erlaubte, liegt er im Gesamtklassement weiter „nur“ auf Rang zwei hinter Eintracht Trier. Die Pirmasenser demonstrierten im Westpfalzderby vor 1016 Zuschauern ihre beeindruckende Heimstärke erst ab der zehnten Minute, als Marc Erhart nach Kevin Büchlers 40-Meter-Pass und Dennis Krobs Maßflanke platziert das 1:0 köpfte. Zuvor war es zweimal ziemlich brenzlig im FKP-Strafraum gewesen. Erst versiebte Shawn Blum nach einem Fehlpass von Rechtsverteidiger Manuel Grünnagel eine Riesenchance, dann forderten die Lauterer vergeblich einen Elfmeter, als Torjäger Jacob Collmann zu Boden ging.
„Im letzten Drittel bearbeitet“
Ab jenem 1:0 lief es bei den Pirmasensern, weil sie, wie ihr Trainer Martin Gries sagte, „den Gegner im letzten Drittel bearbeiteten“. Diese Bearbeitung sah beim 2:0 (21.) so aus, dass erst Jonas Vogt, dann David Becker Klärungsversuche des FCK an der Strafraumgrenze energisch blockten. So konnte Büchler zu Stürmer Krob passen, der sich mit traumhafter Ballmitnahme in eine Abschlussposition brachte und dann den Ball in den Winkel schlenzte – einfach klasse! Es war der zehnte Saisontreffer des Lauterers und bekennenden Fans der FCK-Profis, der seit fast acht Jahren in Pirmasens spielt. Büchler hätte in einer mitreißenden ersten Hälfte das 3:0 nachlegen müssen, scheiterte aber nach Zuspiel des gewohnt trickreichen Außenangreifers Luka Dimitrijevic an Profikeeper Niklas Heeger.
Die zweiten 45 Minuten, um einiges weniger spektakulär, beherrschte der FKP. Nach prima Vorarbeit von Jonas Vogt erhöhte in der Nachspielzeit der eingewechselte Kristof Scherpf mit seinem ersten Saisontor auf 3:0.
Nächstes Topspiel am Samstag
„Wir sind super ins Spiel gekommen, aber der Gegner macht mit seiner ersten Chance das 1:0. Die abgebrühtere Mannschaft hat gewonnen“, zog der Trainer des FCK II, Alexander Bugera, sein Fazit. Er verwies darauf, dass „vier Spieler, die vorige Runde noch bei der A-Jugend waren“, zu seinem Aufgebot zählten. „Wir hatten in den ersten fünf Minuten Probleme, mit den restlichen 85 Minuten bin ich total zufrieden“, sagte FKP-Coach Gries. „Überragend“ sei, wie seine Elf die dauerhaft hohe Belastung durch Spiele im Drei- oder Vier-Tage-Rhythmus wegsteckt. Nächsten Samstag (14 Uhr) steigt nun das Topspiel beim Tabellendritten Wormatia Worms.