FUSSBALL
FK Pirmasens: Vereinsführung würde gerne mit Martin Gries als Cheftrainer weitermachen
Die Signale der Vereinsführung sind eindeutig. „Wir würden gerne mit ihm weitermachen“, sagte am Donnerstagabend FKP-Präsident Jürgen Kölsch. Es werde noch am Wochenende nach dem im Abstiegskampf so wichtigen Spiel gegen die aktuell einen Punkt besseren Hessen ein Gespräch mit Gries geben.
Der 36-Jährige, als Spieler Ober- und Verbandsligameister sowie Verbandspokalsieger mit dem SVN Zweibrücken und als Trainer mit dem FC Fehrbach in die Landesliga aufgestiegen, mag noch nicht über eine Verlängerung seines Engagements als FKP-Chefcoach reden. Für ihn hat das Spiel im Framas-Stadion gegen Gießen Vorrang: „Gießen hat zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen geholt und sich damit in der Tabelle vor uns geschoben. Nach diesem Spiel wollen wir wieder vor Gießen stehen.“ Klar, dass sich der verheiratete Vater einer sechsjährigen Tochter die Frage stellen muss, wie sich ein Engagement als Regionalligatrainer mit seinem jetzigen 40-Stunden-Job als Schichtleiter in einem medizintechnischen Unternehmen in Zweibrücken und der Familie vereinbaren lassen kann. Regionalligatrainer haben in der Regel keinen anderen Beruf ...
„FKP-Gen auf Platz bekommen“
Zwei Spiele, zwei Unentschieden: Das ist die bisherige Bilanz von Gries. Sowohl beim 1:1 gegen Balingen als auch beim 2:2 in Aalen führte seine Mannschaft. Für den Inhaber der Trainer-A-Lizenz ist es wichtig, auch gegen Gießen „das FKP-Gen auf den Platz zu bekommen, das heißt: als Mannschaft auftreten, über Zweikämpfe und zweite Bälle ins Spiel reinfinden, aber auch mit dem Ball Lösungen zu finden“.
In der Vierer-Abwehrkette sind zwei Positionen vakant, da Yannick Grieß und Sascha Hammann in Aalen zum fünften Mal in dieser Saison die Gelbe Karte sahen und daher für eine Partie gesperrt sind. Vermutlich rücken Kevin Frisorger und Kevin Klein in die Startelf. Im Mittelfeld steht Ex-Drittliga-Profi Daniel Bohl, der zuletzt wegen seiner Polizei-Ausbildung fehlte, wieder zur Verfügung.