Handball
Eulen siegen mit viel Einsatzbereitschaft in Dormagen – und dank Asanin
„Wir hatten heute große Unterstützung im Tor“, sagt der 32-Jährige mit Blick auf 17 Paraden des glänzend aufgelegten Torwarts Matej Asanin – und die eine des eingewechselten Ziga Urbic, der den Strafwurf von Jan Reimer (58.) hielt und die Eulen in dem lange umkämpften Spiel endgültig auf die Siegerstraße brachte. Jannek Klein traf kurz darauf zum 27:24, Jan Remmlinger machte mit dem 28:24 vom Kreis den Deckel drauf. Asanin sagte hinterher: „Die Abwehr hat mir sehr geholfen, diese Leistung zu bringen.“
Das sah Abt in der Anfangsphase des ausgeglichenen Spiels noch nicht so. „Wir sind ganz schlecht ins Spiel gekommen, ich bin unzufrieden mit unserer Abwehr. Wir hatten einen sehr schlechten Rückzug, haben zu viele Gegentore durch Abpraller bekommen“, monierte er den Start des Teams in diesem Hin-und-Her-Spiel.
Abt: Ordentliches Spiel, glückliches Ende
Spätestens ab dem 18:18 (40.) kamen die Eulen aber besser ins Laufen, auch weil Dormagen jetzt mit weniger Tempo spielte. Vorne verwandelte Tim Schaller sechs von sieben Strafwürfen eiskalt, Spielmacher Marc-Robin Eisel traf vor 55 mitgereisten Eulen-Fans sechsmal. „Es war sicher nicht unser bestes und schönstes Spiel“, sagte Eisel, der sich über seine vielen Spielanteile freute. „Aber wir haben es mit viel Willen und Einsatzbereitschaft noch gewonnen.“
„Es war ein sehr ordentliches Spiel über 60 Minuten mit einem glücklichen Ende für uns“, zog Abt ein zufriedenes Fazit, dämpfte aber Aufstiegsambitionen: „Wir hatten einen superschweren Auftakt und tun gut daran, die Zweite Liga komplett ernst zu nehmen. Es wäre vermessen, Ende November vom Aufstieg in die Erste Liga zu sprechen.“ Keeper Asanin stößt ins gleiche Horn: „Das nächste Heimspiel gegen Essen wird sauschwer, aber so muss es weitergehen.“