Handball Eulen Ludwigshafen verlieren erneut: Abstiegsplatz rückt näher

Marc-Robin Eisel stemmte sich gegen die Niederlage.
Marc-Robin Eisel stemmte sich gegen die Niederlage.

Die Eulen Ludwigshafen bleiben auch im sechsten Spiel in Folge ohne Sieg. Über lange Zeit bot die Mannschaft Gastgeber TuSEM Essen richtig gut Paroli. Am Ende mussten die Eulen eine bittere 24:26 (12:11)-Niederlage hinnehmen.

Jetzt trennt das Team nur noch zwei Zähler von einem Abstiegsplatz.

Im Gegensatz zum enttäuschenden Auftritt gegen den HSC 2000 Coburg am Dienstag zeigte die Mannschaft am Sonntag ein ganz anderes Gesicht. „Ich glaube, wir haben die Mentalität gezeigt, die die Eulen normalerweise auszeichnet. Wir haben es zum Schluss nicht geschafft, unsere vielen freien Chancen zu nutzen. Jetzt müssen dringend Punkte her. Schon am Samstag gegen Dormagen“, sagte Marc-Robin Eisel.

Der Spielmacher führte klug Regie und erzielte nach elf Minuten bereits sein drittes Tor. 5:4 führte das Team auch ohne vier Stammspieler und machte einen stabilen Eindruck. Die Ludwigshafener erhöhten durch Magnus Gruppe sogar auf drei Tore (9:6). Das lag auch daran, dass der starke Torwart Ziga Urbic (elf Paraden) einige freie Bälle entschärfte.

Nur knapper Vorsprung zur Pause

Kurz vor der Halbzeit scheiterte Kapitän Max Haider zwei Mal freistehend am Kreis an Torwart Dominik Plaue. Das war bitter. Deswegen gingen die Eulen nur mit einem Tor Vorsprung in die Pause (12:11).

Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit sahen die 1583 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem die personell dezimierten Eulen clever dagegenhielten und viel Entschlossenheit in ihren Aktionen zeigten. Oberwasser bekamen die zu Hause noch unbesiegten Essener erst durch die vielen vergebene Chancen der Gäste. Magnus Grupe hätte auf zwei Tore verkürzen können, scheiterte freistehend jedoch an Torwart Dennis Wipf. Im Gegenzug erzielte Felix Eißing das 22:18. Das 7:6-Angriffsspiel brachte nicht den gewünschten Erfolg. Simon Schwarz erzielte dennoch den Anschlusstreffer. „Kämpferisch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir mussten zur Halbzeit schon drei vier Tore weg sein. Das große Manko war die Chancenauswertung“, sagte Trainer Johannes Wohlrab.

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