Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Eulen Ludwigshafen: Grupe kommt, Eisel soll bleiben

Mittelmann Magnus Grupe im Spiel der Rhein-Neckar Löwen gegen den TVB Stuttgart in der vergangenen Saison.
Mittelmann Magnus Grupe im Spiel der Rhein-Neckar Löwen gegen den TVB Stuttgart in der vergangenen Saison.

Der Kader der Eulen Ludwigshafen für die kommende Zweitliga-Saison nimmt immer festere Formen an. Mit Magnus Gruppe (19) kommt ein talentierter Spielmacher. Er folgt seinem um ein Jahr älteren Bruder Mats, der das Tor bei den Ludwigshafenern hütet.

Magnus Gruppe hat bei den Rhein-Neckar Löwen seinen Vertrag um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2026 verlängert und ist in den nächsten beiden Spielzeiten mit Zweitspielrecht bei den Eulen am Ball.

„Ich möchte in den Spielen Verantwortung übernehmen, muss aber dazu erst auch meine Rolle in der Mannschaft finden. Ich will meiner Mannschaft schnell bestmöglich helfen und erfolgreich mit ihr sein“, betont „Mauni“ Gruppe. Eulen-Trainer Johannes Wohlrab hat sich mit Löwen-Coach Sebastian Hinze ausgetauscht. Tenor: Spielpraxis in der Zweiten Liga wird dem jungen Mann gut tun. Magnus Grupe war nach einer Knieoperation ein halbes Jahr außen vor, feierte Anfang März sein Comeback beim letzten Gruppenspiel der European League gegen Gornik Zabrze (27:23).

Wohlrab setzt auf Eisel

Gerne weiterarbeiten würde Johannes Wohlrab auch mit Marc-Robin Eisel. Der Mittelmann war jüngst aufstrebend und zeigte gute Leistungen, gerade dann, wenn es gegen offensive Abwehrreihen ging. Ein Mittelhandbruch bremst ihn im Moment aus. Der Vertrag des 24-Jährigen läuft zum Saisonende aus. „Er hat alle Vorgaben, die er von mir hatte, umgesetzt. Er hat im Endeffekt seine Chance aus meiner Sicht genutzt. Wir gucken nun, ob das von beiden Seiten passt“, sagt Johannes Wohlrab.

Die Suche nach einem Halbrechten läuft, die Suche nach einem Nachfolger für Jannek Klein, der die Eulen nach der Saison verlässt. Der Klub hat laut Johannes Wohlrab mehrere Kandidaten auf der Liste. Aber, das macht der Coach deutlich, den Weggang des starken Rückraumspielers zu kompensieren, ist schwierig. „Jannek 1:1 zu ersetzen, das wird nichts. Jannek ist ein paar Jahre hier gereift. Er hat eine Führungsrolle bei uns übernommen. Wir werden einen neuen Mann bekommen und die Position mit Finn Leun, der ja da ist, besetzen.“

Die Rückkehr

Das Spiel am Samstag (19.30 Uhr) beim TV Hüttenberg ist natürlich ein ganz spezielles für den Eulen-Trainer. Noch in der vergangenen Saison trainierte Wohlrab die Mittelhessen, entschloss sich im Sommer auf den letzten Drücker für einen Wechsel zu den Eulen.

„Wir bereiten uns so vor wie auf jeden Gegner. Ich weiß allerdings, dass es etwas Besonderes ist, weil es auch das erste Mal ist, dass ich zurückkomme. Ich kenne die Halle in- und auswendig. Aber sobald der Anpfiff erfolgt, ist man voll konzentriert. Dann geht es darum, die zwei Punkte mitzunehmen“, erläutert der 37-Jährige. Der Kontakt wird nie abreißen, die Familie lebte dort, er hat nach wie vor Freunde in der Region. „Mit Hüttenbergs Trainer Stefan Kneer hatte ich immer mal wieder Kontakt, aber das ist jetzt schon ein bisschen her“, führt Wohlrab aus.

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