Handball
Eulen feiern souveränen Sieg beim HC Elbflorenz
„Das ist eine schwierige Aufgabe. Dresden hat große Qualität“, hatte Eulen-Trainer Michel Abt vor der Auswärtsaufgabe in der Ballsport Arena Dresden großen Respekt gezeigt. Nicht ohne Grund – stellt der HC Elbflorenz doch in Lukas Wucherpfennig den derzeitigen Top-Angreifer der Liga. 65 Treffer hatte der 27-Jährige bis zum Spiel gegen die Eulen bereits für das Team von Trainer Rico Göde erzielt. Die Eulen waren also gewarnt vor dem Gegner.
Aufseiten der Eulen musste Torwart Roko Peribonio als Nothelfer einspringen. Der 31-Jährige, die Nummer eins im Drittliga-Team des HLZ Friesenheim-Hochdorf, ersetzte den erkrankten Matej Asanin. Klar war somit, dass Ziga Urbic nach seinem tollen Spiel in der zweiten Halbzeit gegen Hagen im Tor beginnen würde. Und klar war auch, dass die Eulen-Abwehr diesmal besser arbeiten sollte und musste, als es noch bei den 33 Gegentoren gegen Hagen zuletzt der Fall war.
Die Abwehr steht gut
Und das funktionierte hervorragend. Die Abwehr stand, und wenn nicht, war Urbic zur Stelle, kam am Ende auf starke 14 Paraden. So setzten sich die Eulen, bei denen Trainer Abt sehr oft mit dem siebten Feldspieler agieren ließ, früh ab, hatten nach 13 Minuten beim 12:4 acht Tore Vorsprung. Doch vor der Pause kam wieder eine kleine Schwächephase, die die Gastgeber ausnutzten, um bis zur Halbzeit auf vier Tore zum 13:17 zu verkürzen.
Nach dem Seitenwechsel allerdings ließen die Eulen nichts mehr anbrennen, waren jederzeit Herr der Lage. Sebastian Trost sorgte nach 47 Minuten für eine beruhigende Fünf-Tore-Führung. Der HC Elbflorenz versuchte alles, scheiterte aber ein ums andere Mal an Eulen-Keeper Urbic. So blieb es dann Jan Remmlinger vorbehalten, Sekunden vor dem Ende den letztlich souveränen und verdienten 29:23-Sieg der Eulen perfekt zu machen.
So stiegen die Eulen nach dem Spiel spät am Abend mit zwei weiteren Punkten im Gepäck in den Bus, was die 550 Kilometer lange Heimfahrt durch die Nacht mit Sicherheit deutlich angenehmer gestaltet haben dürfte.
So spielten sie
HC Elbflorenz: Mallwitz (1) (ab 14. Noack (1)) - Emanuel (1), Greß (5), Kretschmer (3) - Wucherpfennig (3), Dierberg (1) - Stavast – Buschmann (1), Jungemann (4), Zobel (1), Mylonas. Klepp, Wellner, Vanco (2)
Eulen Ludwigshafen: Urbic - Klein (7), Bührer (1), Trost (5) - Durak (3), Zacharias (1) - Haider (5) – Meyer-Siebert (2), Eisel, Gorpishin, Salger (2), Schaller, Remmlinger (1), Falk
(2)
Spielfilm:
1:3 (3.), 3:6 (7.), 4:11 (13.), 11:15 (25.), 13:17 (Halbzeit), 18:21 (39.), 19:24 (47.), 23:29 (Ende) -
Zeitstrafen:2:3 -
Siebenmeter:1/0 – 1/0 –
Beste Spieler:Noack, Greß - Urbic, Klein Haider -
Zuschauer:893 -
Schiedsrichter:Heine/Standke (Wendeburg/Ronnenberg).