Handball
Die Rhein-Neckar Löwen verlieren auch beim TBV Lemgo
Erst die 29:37-Niederlage beim SC DHfK Leipzig, dann die 32:35-Niederlage gegen den HSV Hamburg – und jetzt Lemgo: Den Löwen ist nach der Länderspiel-Pause die gute Form abhandengekommen. „In der Summe waren wir nicht gut genug, um das Spiel noch zu drehen. Lemgo hatte eine hohe Effektivität im Angriff und hat uns immer wieder Fallen im Angriff gestellt“, bilanzierte Trainer Sebastian Hinze.
Direkt vor der Pause schwach
Die Löwen verloren die Partie zwischen der 21. Minute und der 30. Minute. Lemgo zog in der Phase von 12:10 auf 19:12 davon. Die verunsicherten Löwen machten in der Phase wieder viele technische Fehler. Auch Juri Knorr, weiter im Tief. Zwölf Fehler waren es am Ende. Niclas Kirkelökke erwischte keine gute erste Halbzeit, aber er steigerte sich und warf fünf Tore. Kristjan Horzen und Juri Knorr waren mit sechs Treffern di erfolgreichsten Löwen-Torschützen.
Eine Schrecksekunde
Eine Schrecksekunde: Olle Forsell Schefvert tankte sich durch, fiel auf seinen lädierten Ellbogen und blieb am Boden liegen. Der Schwede biss auf die Zähne. Die Torhüter, zunächst Mikael Appelgren, dann Joel Birlehm, waren lange kein Faktor, im Gegensatz zum Lemgoer Finn Zecher. Seine Vorderleute stellten eine kompakte Defensive. Gedeón (vier Tore) und Isaias Guardiola (2) waren gegen ihren Ex-Klub besonders motiviert.
Appelgren: Bremse lösen
Lemgo gab sich nach dem 19:16 keine Blöße mehr, fand immer wieder Lücken in der löchrigen Abwehr, die kaum noch Zugriff hatte. Erst in den letzten fünf Minuten wurde es noch einmal besser. Da hielt Appelgren großartig. „Wir sind nicht überzeugt von dem, was wir spielen. Wir sollten die Handbremse lösen“, meinte er.