TENNIS RHEINPFALZ Plus Artikel Der BASF TC hat noch eine theoretische Chance

Hat noch kein Einzel verloren indieser Bundesliga-Saison: Tristan Lamasine vom BASF TC.
Hat noch kein Einzel verloren indieser Bundesliga-Saison: Tristan Lamasine vom BASF TC.

Zum Saisonabschluss klammert sich der BASF TC Ludwigshafen im Kampf um den Klassenverbleib in der Tennis-Bundesliga an den letzten Strohhalm. Nur mit Siegen an diesem Freitag, 13 Uhr, bei Blau-Weiss Neuss und im Heimspiel am Sonntag, 11 Uhr, gegen Rochusclub Düsseldorf hat der Aufsteiger noch eine theoretische Chance.

BASF-Trainer Denis Gremelmayr kennt den Meisterpokal bestens. Fünf Mal stemmte er ihn als Spieler in die Höhe. Am Sonntag sieht er das gute Stück zumindest wieder einmal aus der Entfernung, denn mit Düsseldorf gibt der Tabellenführer seine Visitenkarte in Ludwigshafen ab, könnte mit einem Punktgewinn den letzten Schritt zur Meisterschaft machen und anschließend den Pokal an der Weiherstraße erhalten.

Bei den Ludwigshafenern gönnt man dem Rochusclub den Pokal, hofft dabei aber auf ein anderes Szenario. So könnten die Düsseldorfer den Titel mit einem Sieg gegen Grün-Weiss Mannheim und einem gleichzeitigen Punktverlust von Verfolger Großhesselohe gegen Aachen klarmachen. „Dann würden sie gegen uns vielleicht nicht so stark auflaufen“, erklärte Gremelmayr.

Eine starke Aufstellung zum Abschluss

Die Ludwigshafener selbst werden zum Saisonabschluss auf alle Fälle noch einmal mit einer starken Aufstellung nach Neuss fahren und in ähnlicher Verfassung auch gegen Düsseldorf auflaufen. „Wir wollen das Unmögliche möglich machen“, so Gremelmayr, der sich dabei aber noch nicht zu tief in die Karten blicken lassen wollte.

Immerhin: Mit Cem Ilkel und Tristan Lamasine werden auf alle Fälle die beiden Spieler mit einer makellosen Einzelbilanz für den BASF TC antreten. Mehr verriet Gremelmayr nicht. „Aber ich gehe davon aus, dass wir auf alle Fälle stärker stehen als letzte Woche in Rosenheim.“

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