Handball Bundesligist Eulen Ludwigshafen bekommt Lizenz für neue Saison

Auch kommende Saison wird es Bundesliga-Handball in der Friedrich-Ebert-Halle zu sehen geben.
Auch kommende Saison wird es Bundesliga-Handball in der Friedrich-Ebert-Halle zu sehen geben.

Die Eulen Ludwigshafen haben am Dienstag durch die unabhängige Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga „die uneingeschränkte Lizenz“ für die Erste und die Zweite Bundesliga für die Saison 2021/22 erhalten. Ausreißer gab es keine.

Die Lizenz für die neue Saison muss immer bis März eingereicht werden. Eine Kommission Handball-Bundesliga überprüft die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Vereine. Allerdings werden auch infrastrukturelle, rechtliche sowie sportliche Kriterien der Erst- und Zweitligisten genau angeschaut. Das Lizenzierungsverfahren ist eine entscheidende Instanz, die dem deutschen Profihandball wirtschaftliche Stabilität, einen fairen Wettbewerb und Integrität gibt.

Sponsoren sind Rückgrat

„Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es ein Zeichen von vertrauensvoller und verantwortungsvoller Zusammenarbeit mit unseren Partnern, die diese positive Lizenzerteilung mit sich bringt. Die wirtschaftliche Absicherung ist notwendig, um ein Fundament für die sportliche Leistung zu bilden. Wir hoffen, dass wir uns in beiderlei Hinsicht weiterhin erfolgreich bleiben können“, erklärt Eulen-Geschäftsführerin Lisa Heßler.

Lob für Management der Klubs

Olaf Rittmeier, Mitglied der Lizenzierungskommission, lobt die Arbeit der Verantwortlichen in den Vereinen in Zeiten der Pandemie: „Das Lizenzierungsverfahren für die Saison 2021/2022 fällt trotz sehr angespannter Lage aufgrund mehrerer Faktoren positiv aus. Es ist den Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern der Klubs gelungen, über einen längeren Zeitraum laufende Kosten erheblich zu senken. Positiv wirkt sich aus, dass die Sponsoren in dieser wirtschaftlich schwierigen Lage den Klubs weitestgehend verbunden bleiben – sicher auch, weil es gelungen ist, den Spielbetrieb der Ligen bis dato aufrechtzuerhalten und so auch die TV-Präsenz mit sehr guter Reichweite zu sichern.“

Kriterien der Lizenzierung

Seit 2015 verpflichtet Paragraph 7 der Ordnung zur Lizenzierung (LZO) alle Vereine mit einem negativen bilanziellen Eigenkapital in den Folgejahren jeweils zu einer Eigenkapitalverbesserung von mindestens zehn Prozent, bis zur Erreichung eines positiven Eigenkapitals. Bei einer Nichterfüllung dieser Vorgabe zur vorgegebenen Frist hätte den betroffenen Vereinen ein Abzug von vier Punkten in der laufenden Saison oder eine Geldstrafe gedroht.

x