Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Basketball-Meisterschaft für Alba Berlin: Hut ab!

Die Mannschaft von Alba Berlin bejubelt den Gewinn der deutschen Meisterschaft.
Die Mannschaft von Alba Berlin bejubelt den Gewinn der deutschen Meisterschaft.

Alba Berlin ist ein logischer Meister und die Liga hat mit dem Finalturnier Werbung in eigener Sache gemacht.

Dem zweiten Finalspiel am Sonntag fehlte die Spannung, was an der Demonstration lag, mit der Alba Berlin das erste Finalduell zwei Tage zuvor dominiert hatte. Nach dem Pokalsieg hat sich der Hauptstadtklub mit der Meisterschaft das Double gesichert und beim Finalturnier in München eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er das beste Team der abgelaufenen Saison war. Die Berliner waren besser als der Rest der Liga und auch besser als der FC Bayern Basketball, der als Favorit an den Start ging und schon im Viertelfinale scheiterte. Bei den Münchnern zeigte sich, dass die besten Einzelkönner nicht automatisch ein erfolgreiches Team stellen.

Der Basketballsport ist ein weiterer Gewinner

Nicht nur Alba ist ein großer Gewinner der zurückliegenden Wochen, sondern der Basketballsport hierzulande ebenfalls. Die Bundesliga erhielt mit ihrem Turnierformat viel Aufmerksamkeit, weil sie nach dem Fußball die zweite Sportart war, die nach der Corona-Pause startete. Es zeigte sich, dass die Korbjagd trotz fehlender Fans auf den Tribünen telegen ist – Basketball am Fernsehen verliert durch die Besonderheiten der Pandemie-Zeit weniger an Spannung als andere Sportarten.

Übertragbar ist das Format aber nicht so einfach, denn nicht in allen Teamsportarten ist es möglich, eine Meisterschaft an einem Spielort auszutragen.

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