Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel U21 des 1. FC Kaiserslautern findet gegen Ludwigshafen spielerisch wieder in die Spur

Flügelwirbler und Vorbereiter: Neal Gibs (links), hier im Duell mit Philip Krischa von Arminia Ludwigshafen, gab die Vorlage für
Flügelwirbler und Vorbereiter: Neal Gibs (links), hier im Duell mit Philip Krischa von Arminia Ludwigshafen, gab die Vorlage für das 1:0 der FCK-U21 durch Oskar Prokopchuk.

Die U21 des FCK hat im Fernduell mit dem FK Pirmasens um Platz zwei in der Oberliga nachgelegt. Eine Verletzung trübt den Erfolg gegen Ludwigshafen.

In einem waren sich beide Trainer nach der Partie einig: Der 3:1 (1:0)-Sieg der U21 des 1. FC Kaiserslautern gegen den FC Arminia Ludwigshafen war verdient. „Am Ende hat sich die Klasse des FCK II durchgesetzt“, musste Arminia-Trainer Chris Chorrosch anerkennen. Auch sein FCK-Kollege Alexander Bugera war zufrieden: „Letztlich haben wir es souverän gespielt und uns den Erfolg verdient.“

Hatte sein Team zuletzt spielerisch zweimal nicht überzeugen können, war das am späten Samstagnachmittag vor den 105 Zuschauern auf dem Fröhnerhof wieder ganz anders. Über die Flügel machte der FCK II viel Druck, etwa ab der zehnten Minuten spielte sich fast alles nur noch in der Hälfte der Gäste ab. Die Führung war fast logisch: Neal Gibs tankte sich links bis an die Grundlinie durch, legte zu Oskar Prokopchuk zurück, der den Ball zum 1:0 ins Netz hämmerte (29.). Dabei blieb es trotz weiterer Möglichkeiten für den FCK II.

Zwei Nackenschläge nach der Pause

Der musste nach Wiederanpfiff gleich zwei Nackenschläge hinnehmen. Erst das 1:1, als Torwart Enis Kamga nach einer Ecke den Ball nicht festhalten konnte und Martin Amoako nur einschieben musste (47.). Nur zwei Minuten später wurde FCK-Mittelfeldmann Ben Reinheimer rüde gefoult, musste mit der Trage vom Platz gebracht werden. Neben einer Bänderverletzung am Fuß könnte auch der Knöchel betroffen sein.

Seine Teamkollegen aber waren nicht geschockt. In der 61. Minute war es Shawn Blum, der sich links durchsetzte, in die Mitte passte, wo Prokopchuk mit seinem zweiten Tor des Tages nur noch einschieben musste (61.). Den Schlusspunkt setzte Yasin Zor, der von Marius Bauer steil geschickt wurde, und alleine vor dem Tor die Nerven behielt. „Das einzige, was mich heute ärgert, ist die Verletzung von Ben Reinheimer“, sagte FCK-Trainer Bugera. Klar ist nun auch: Egal, wie der FCK II am kommenden Freitag bei Wormatia Worms spielt, es wird am 31. Mai auf dem Betzenberg ein Endspiel um Platz zwei gegen den FK Pirmasens geben.

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