Eishockey RHEINPFALZ Plus Artikel Adler Mannheim siegen in Bremerhaven: Es kann so einfach sein

Kris Bennett hat seinen Torriecher wiedergefunden.
Kris Bennett hat seinen Torriecher wiedergefunden.

Die Adler Mannheim können auch in der Deutschen Eishockeyliga noch voll punkten. Beim 4:2 (0:0, 3:1, 1:1) gegen die Pinguins Bremerhaven kamen die Mannheimer zu einem souveränen Auswärtssieg. Jetzt wollen sie nachlegen.

Manchmal ist Eishockey so herrlich unkompliziert. „Wir haben einfach einfach gespielt und unsere Chancen genutzt“ – so fasste Neuzugang Yannick Proske das Spiel der Adler Mannheim zusammen. Dabei war es für den 20-Jährigen eine Premiere, die er mit der Vorlage auf Maximilian Eisenmenger, der zum 4:1 (57.) traf, veredelte. Am Ende siegten die Adler 4:2 (0:0, 3:1, 1:1) bei den Pinguins Bremerhaven.

Proskes neuer Trainer Johan Lundskog sah das ein wenig differenzierter, auch wenn sich der Kern seiner Analyse mit der des Nachwuchsspielers, der im Tausch gegen Taro Jentzsch von den Iserlohn Roosters nach Mannheim gekommen war und dessen Spielgenehmigung noch rechtzeitig vor dem Abflug nach Bremerhaven eingetroffen war, deckte: „Wir haben das Tempo über 60 Minuten hochgehalten und sind gut Schlittschuh gelaufen.“ So stellt sich der Trainer seine in der DEL zuletzt blutleer aufspielenden Adler vor: „Es hat so ausgesehen, als ob wir unsere Energie zurückhaben“, konstatierte er zufrieden.

Ganz zufrieden konnte er allerdings nicht sein. Erneut taten sich die Mannheimer vor allem im ersten Durchgang schwer gegen einen defensiv stehenden Gegner, Chancen zu kreieren. Allein am Fehlen von Toptorjäger Matthias Plachta und Ryan MacInnis war das nicht festzumachen. Auch mit den beiden verletzten Leistungsträgern hatten die Adler in den Partien zuvor nicht wesentlich mehr Durchschlagskraft. Immerhin scheint dafür Kris Bennett (Foto) seinen Torriecher wiedergefunden zu haben. Mit zwei Treffern (21./24.) brachte er die Gäste auf die Siegerstraße. Den Ausgleich (22.) von Ziga Jelic steckten die Mannheimer gut weg, erhöhten noch vor der zweiten Drittelpause durch David Wolf auf 3:1 (28.). „Wir haben heute so gespielt, wie wir spielen müssen um erfolgreich zu sein“, fasste es Bennett zusammen. „Das war insgesamt ein perfektes Spiel von uns.“ Nun müssen die Adler diesen Trend gegen Ingolstadt bestätigen. Am Sonntag, 14 Uhr, geht es in der SAP-Arena gegen den ERC.

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