Rheinland-Pfalz
Zur Sache: Finanzierung der Pfalzcard
Die Pfalzcard mit ihren Gratisangeboten für übernachtende Touristen wird über ein Umlagesystem finanziert: Beteiligte Beherbergungsbetriebe zahlen pro Gast und Übernachtung einen Beitrag – derzeit drei Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Jugendliche. Dieses Geld fließt in einen Topf, aus dem wiederum die beteiligten Freizeiteinrichtungen und weiteren sogenannten Leistungspartner eine Ausschüttung erhalten, die variieren kann. Sie verzichten dabei auf einen Teil der ihnen eigentlich zustehenden Einnahmen.
Startkosten: 200.000 Euro
Die – mit Hilfe eines Kredites getragenen – Startkosten für das Projekt werden auf rund 200.000 Euro beziffert. Ansonsten lässt sich zu dessen finanzieller Seite vorerst wenig sagen. Dazu ist, wie seitens der Pfalz-Touristik und der Pfalzcard GmbH erklärt wird, zunächst die weitere Entwicklung abzuwarten. Abgerechnet wird jeweils monatlich.
Keine Unterstützung vom Land
Die Initiatoren des Projektes hoffen jedenfalls laut Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld, dem Vorsitzenden der Pfalz-Touristik, dass die Ausgaben refinanziert werden können durch „steigende Akzeptanz“ der Pfalzcard und eine zunehmende Anzahl an beteiligten Gastgebern. Was er bedauert, ist, „dass eine finanzielle Unterstützung durch das Land nicht möglich war“ – abgesehen von Geld für eine Machbarkeitsstudie im Vorfeld des Projekts.
