Rheinland-Pfalz US-Zivilangestellte: Arbeitnehmer fordern drei Prozent

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Kaiserslautern (bld). Drei Prozent mehr Lohn, mindestens aber 90 Euro pro Monat mehr: Mit dieser Forderung gehen die Arbeitnehmervertreter ab heute in die Tarifverhandlungen für die Zivilbeschäftigten bei den ausländischen Streitkräften. In der Pfalz beschäftigt das US-Militär rund 6000 Arbeitnehmer.

Insbesondere in der Westpfalz, in Kaiserslautern, Miesau und in Ramstein-Miesenbach unterhält das US-Militär größere Standorte, an denen Tausende Menschen arbeiten, die nicht beim Militär und auch keine Amerikaner sind. Seit 2010 sei deren Lohn – abgesehen von Einmalzahlungen – nicht mehr erhöht worden, sagte gestern Andreas Rogel in Kaiserslautern. Rogel wird heute als einer der Arbeitnehmervertreter mit am Verhandlungstisch sitzen. Die Forderung nach drei Prozent orientiere sich an der Forderung, die von den Staatsbediensteten in den USA an die Regierung gestellt wurde. Rogel sagte auch, dass die Zeit der Streitkräfte in Deutschland auslaufe, sich die Amerikaner, insbesondere die Heeresstreitkräfte, immer mehr zurückzögen. In Kaiserslautern sei 2015 beim Heer der Abbau von fast 700 Zivilstellen geplant. In Ramstein, bei der Luftwaffe, stünden etwa 20 Stellen vor der Streichung.

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