Pfalz
Tötungsdelikt in Coburg: Opfer stammt aus der Pfalz
Arbeitskollegen hatten die 40 Jahre alte Frau nach Angaben der Ermittlungsbehörden am 3. Dezember zunächst noch vermisst gemeldet. Am Nikolaustag wurde ihre Leiche in einem Container gefunden. Unter dem Verdacht, die Frau eine knappe Woche zuvor getötet zu haben, steht ein 37-Jähriger, der sich der Polizei gestellt hatte und daraufhin festgenommen wurde. Er sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.
Den Beamten zufolge hat der Mann die Tötung der Frau, die er offenbar von der gemeinsamen Tätigkeit beim Technischen Hilfswerk (THW) kannte, gegenüber Ermittlern gestanden. Die 40-Jährige war dort als ehrenamtliche Helferin engagiert. Angaben zu einem möglichen Motiv machte die Polizei nicht. Entdeckt wurde der Leichnam am 6. Dezember auf dem Gelände des Arbeitgebers des Tatverdächtigen – den Angaben nach ein Dienstleister aus der Gesundheitsbranche in Coburg.
Große Suchaktion
Bei weiteren Ermittlungen an verschiedenen Orten in der Stadt beschlagnahmten die Ermittler zudem mögliche Beweismittel. Darunter war den Ermittlern zufolge auch das vom Täter im Müll entsorgte Mobiltelefon des Opfers. Der Festnahme vorausgegangen waren umfangreiche Suchaktionen unter Beteiligung von Hubschraubern, Drohnen und Hunden. Das zuständige Polizeipräsidium Oberfranken mit Sitz in Bayreuth hatte zudem die 20-köpfige Ermittlungsgruppe „Signal“ gegründet.