Rheinland-Pfalz Klinikum Homburg: Landtag beschäftigt sich mit Missbrauch

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Die Koalitionäre aus CDU und SPD haben sich darauf verständigt, dass die Sitzung nicht-öffentlich bleibt.

In einer Sondersitzung beschäftigt sich der Gesundheitsausschuss im Saarländischen Landtag morgen, ab 9.30 Uhr, mit den Missbrauchsverdachtsfällen am staatlichen Universitätsklinikum in Homburg. Die Koalitionäre aus CDU und SPD haben sich darauf verständigt, dass die Sitzung nicht-öffentlich bleibt.

Der Skandal um einen 2016 verstorbenen Assistenzarzt und dessen mutmaßliche Übergriffe auf Kinder wird damit hinter verschlossenen Türen behandelt. Die Mitglieder aus vier Ausschüssen – neben dem für Gesundheit, auch der Justiz-, der Innen- und der Wissenschaftsausschuss – werden sich von Vertretern des Klinikums sowie der Ärztekammern des Saarlands und von Rheinland-Pfalz über die Behandlungen des beschuldigten Arztes berichten lassen. Ab 14 Uhr referiert Opferanwältin Claudia Willger. Aktuell geht es um 34 Verdachtsfälle, es könnten deutlich mehr sein. Die Linke im Landtag will, dass die Öffentlichkeit Zugang zur Sitzung hat. Nur so könne man glaubhaft für Transparenz in dem Fall sorgen, sagte Dennis Lander der RHEINPFALZ. „Unter meinem Vorsitz wird es keine öffentliche Sitzung geben“, sagte dagegen CDU-Mann Hermann-Josef Scharf.

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