Rheinland-Pfalz "Kein Taxi mit Blaulicht, sondern eine rollende Intensivstation"

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Notfallsanitäter Flory teilt seinen Berufsalltag auf Instagram.

Ein Notfallsanitäter aus der Pfalz teilt seinen Berufsalltag mit über 7.000 Followern auf Instagram. Wir haben mit ihm gesprochen.

Der Instagrammer möchte nur "Flory" genannt werden. Seine Heimat: Irgendwo in der Pfalz. Sie und Ihr Beruf Notfallsanitäter: War das Liebe auf den ersten Blick? Sozusagen. Ich fahre seit 2009 im Rettungsdienst. Zuvor habe ich Gas- und Wasserinstallateur gelernt. Über den Zivildienst bin ich dann zum Rettungsdienst gekommen. Direkt in den ersten paar Tagen war für mich klar: Ich werde nicht mehr in meinen alten Beruf zurückkehren. Zuerst habe ich meinen Rettungssanitäter und den Rettungsassistenten absolviert. 2018 kam dann noch der Notfallsanitäter dazu. Das ist eine relativ neue Berufsbezeichnung, die noch mal eine zusätzliche Ausbildung erfordert. Besonders am Herzen liegt Ihnen das Thema „Handy am Steuer“. Wieso? Das Phänomen hat in den letzten Jahren so zugenommen, dass wir bei uns auf der Rettungswache gesagt haben: Da müssen wir etwas unternehmen. Egal ob man privat oder beruflich unterwegs ist, man sieht so viele Leute im Auto telefonieren oder SMS schreiben. Gerade im Bereich der Sozialen Medien ist es mittlerweile sogar schon fast normal, eine Story während des Autofahrens hochzuladen. Für uns Rettungskräfte ist das nicht nachvollziehbar. Auch beliebt: Leute, die mit 200 auf der linken Spur unterwegs sind, weil sie ein schnelles Auto fahren und dann auch noch den Tacho dabei filmen. Das ist einfach nur unverantwortlich.

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