Rheinland-Pfalz Hochschul-Fusion: In Kaiserslautern wächst Widerstand

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«KAISERSLAUTERN.» Die Führung der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern reagiert zunehmend verärgert auf die von der Mainzer Landesregierung erzwungene Fusion mit der Universität in Landau.

„Die TU hat wiederholt und nachdrücklich gefordert, dass einer Fusionsentscheidung ein Prüfprozess vorgelagert werden muss“, heißt es in einer Erklärung der Hochschulleitung. Bei einer so weitreichenden Entscheidung müsse zuerst geklärt werden, ob die Chancen einer Fusion die Risiken und den Aufwand rechtfertigen. Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD) hatte am Mittwoch im Landtag erklärt, dass eine Uni entstehen werde, an der Technik von ihren Grundlagen bis zur Anwendung erforscht werde. Dem halten Präsident, Vizepräsidenten und Kanzler der TU entgegen: Die Hochschule „ist bereits interdisziplinär aufgestellt“. Sie setze, etwa beim Thema Künstliche Intelligenz, „ganz stark auf den Zyklus von der Grundlagenforschung bis hin zur Anwendung“. Auf „erhebliches Unverständnis“ stoße zudem, dass der Minister über die RHEINPFALZ Garantien für die Universität in Landau abgegeben habe. Statt dessen hätte er schon bei Bekanntgabe seiner Entscheidung den Betroffenen Sorgen und Ängste nehmen müssen.

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