Rheinland-Pfalz DRK-Kreisverband: Gericht bestätigt Insolvenzplan

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LUDWIGSHAFEN (jüm). Der in finanzielle Schieflage geratene Kreisverband Vorderpfalz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) schöpft Hoffnung: Das Amtsgericht Ludwigshafen hat am Dienstag den Insolvenzplan bestätigt, den die Gläubiger bereits am Montag abgesegnet hatten.

Der DRK-Verband hatte im Januar wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Gläubigerschutz beantragt. Ursache der Finanzprobleme war das 2011 eröffnete „Patientenhotel am Ebertpark“ in Ludwigshafen. Das Hotel hatte sich als Fehlinvestition erwiesen und wurde Ende März geschlossen. Mit dessen Verkauf an das Evangelische Diakoniewerk Zoar seien die Voraussetzungen für einen Neustart beim Verband geschaffen, so DRK-Kreisgeschäftsführer Michael Kurz gestern. Der Insolvenzplan sieht vor, dass das Pflegeheim „In der Melm“, die Sozialstation, der Hausnotruf und das Betreute Wohnen bei der neuen „DRK-Altenhilfe Vorderpfalz gemeinnützige GmbH“ angesiedelt werden. Deren Geschäftsführung wird Michael Kurz ebenfalls übernehmen. Die ehrenamtlichen Aktivitäten und die Erste-Hilfe-Kurse verbleiben beim Kreisverband. Dessen Einzugsbereich erstreckt sich auf Ludwigshafen, Frankenthal und Neustadt sowie auf den Rhein-Pfalz-Kreis. Nicht betroffen von den Finanzproblemen waren Rettungsdienst und Krankentransport, die bereits vor einiger Zeit organisatorisch ausgegliedert wurden.

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