Rheinland-Pfalz Beklemmend und doch hoffnungsvoll

SPEYER (pfn). Mir schwerem Gerät und als Sondertransport wurde gestern ein Mahnmal von Speyer auf den Weg zu seinem Bestimmungsort gebracht: Es kommt nach Winnenden, wo vor fünf Jahren bei einem Amoklauf an der Realschule ein 17-jähriger Schüler 15 Menschen und sich selbst getötet hatte. Das Mahnmal, ein durchbrochener Ring aus Stahl mit einem Durchmesser von sieben Metern, wurde von dem Bildhauer Martin Schöneich aus Vorderweidenthal (Kreis Südliche Weinstraße) gestaltet.
Im September wurde der Künstler von der Stadt Winnenden unter 273 Künstlern ausgewählt, um die Gedenkstätte am Stadtgarten der baden-württembergischen Gemeinde zu gestalten. Nach seinen Entwürfen wurde der Ring in den vergangenen Monaten auf der Speyerer Schiffswerft Josef Braun gefertigt, die sich auch auf die Umsetzung künstlerischer Werke spezialisiert hat.
Eine Stuttgarter Firma, die mit Schwer- und Großraumtransporten Erfahrung hat, organisiert die Auslieferung nach Winnenden.