Tiere RHEINPFALZ Plus Artikel Arterhaltung durch Nachzucht

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Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Zerstörung des brasilianischen Regenwaldes, die zum absehbaren Verschwinden zahlreicher Kleingewässer noch zu unseren Lebzeiten führen wird, erscheint eine Vermehrung der dort aufgefundenen Fische dringend geboten. Für das Gebiet des Mato Grosso wird von rund 30 Salmlerarten, vorwiegend der Gattungen Hyphessobrycon und Moenkhausia, ausgegangen, die bedroht sind. Dazu gesellen sich zahlreiche andere Fische wie Welse oder Buntbarsche.

Umso wichtiger ist es, dass solche Arten nicht als Wildfänge in die Hobbyaquaristik gelangen, sondern zunächst von versierten Züchtern vermehrt werden. Im Falle von Hyphessobrycon notidanos „Yellow Devil/Red Eye“ scheint dies gelungen zu sein. Mit seinem großen Erfahrungsschatz möchte sich Wolfram Enders weiteren gefährdeten Arten aus Südamerika widmen. Aber ob sie jemals wieder in ihre Heimatgewässer zurückkehren können, ist fraglich.

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