Kurz gecheckt „Marius“-Update für Imperator: Rome krempelt das Militärsystem kräftig um
In dem Globalstrategiespiel herrschen Spieler über ein antikes Reich und versuchen, dessen Einfluss auszubauen – mit Diplomatie, eher jedoch mit Waffengewalt. Gerade Hobby-Generäle dürften gravierende Änderungen bemerken: Armeen werden nicht mehr dauerhaft aufgestellt, sondern in Kriegen ausgehoben. Ist der Konflikt beigelegt, wandern die Soldaten wieder in ihre Heimatprovinzen. Erst im späteren Spielverlauf lassen sich ständige Armeen, Legionen, rekrutieren, deren Unterhaltskosten allerdings beträchtliche Summen verschlingen. Dafür sammeln die Legionen Auszeichnungen, die ihnen im Kampf Vorteile verschaffen.
Schlankere Benutzeroberfläche und neue kostenpflichtige Inhalte
Was „Imperator: Rome“-Rückkehrern ebenfalls auffallen dürfte, ist die überarbeitete Benutzeroberfläche. Jetzt ist es einfacher, sich im Spiel zurechtzufinden. Zumindest soweit man das bei einem Globalstrategiespiel aus dem Hause Paradox sagen kann. Die Detaileinstellungen sind noch immer überwältigend; da lassen sich bestimmten Kulturgruppen im eigenen Reich verschiedene (Bürger-)Rechte zugestehen, Relikte in Tempeln einlagern oder Befehle an die Provinzgouverneure erteilen. Selbst nach Stunden im Spiel finden sich neue Kniffe und Einstellungsmöglichkeiten.
Im kostenpflichtigen Teil des „Marius“-Updates, „Heirs of Alexander“, geht’s um die Nachfolgereiche Alexander des Großen, die neue Grafiken, Sounds und Missionen enthalten. Außerdem gibt’s für alle Völker einen Weltwunder-Baukasten.