Politik Zur Sache: Krise in Nordirland

Placeholder-Image

Die seit einem Jahr andauernden Versuche einer Regierungsbildung in Nordirland sind erneut gescheitert. Dies ist auch mit Blick auf den Brexit heikel, denn die katholisch-republikanische Sinn-Fein-Partei strebt eine enge Bindung an das EU-Mitglied Irland an, während die protestantische Democratic Unionist Party (DUP) Nordirland nur einen Gleichschritt mit dem Rest Großbritanniens akzeptieren will. Die jüngsten Verhandlungen scheiterten unter anderem an der Forderung von Sinn Fein, Gälisch als Amtssprache anzuerkennen. Die DUP-Vorsitzende Arlene Foster erklärte, nun müsse die Zentralregierung in London die Kontrolle übernehmen. Die DUP ist auch Teil der Regierung von Premierministerin Theresa May.

Mehr zum Thema
x