Politik Zur Person: Martin Schulz

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Martin Schulz

war die politische Laufbahn nicht in die Wiege gelegt. Als Sohn eines Polizisten am 20. Dezember 1955 in Eschweiler bei Aachen geboren lebt Schulz seit mehr als 40 Jahren in der benachbarten Kleinstadt Würselen. Als Jugendlicher wollte er Profifußballer werden – ein Traum, der nach einer schweren Knieverletzung platzte. Bis zum Abitur schaffte er es nicht, nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit machte er eine Ausbildung zum Buchhändler. Offen spricht Schulz über seine Alkoholprobleme als junger Mann, die er mit Hilfe seines Bruders überwand. Mit 27 hatte er eine eigene Buchhandlung, mit 31 Jahren wurde er in Würselen zum Bürgermeister gewählt. Schulz ist katholisch, verheiratet mit der Landschaftsarchitektin Inge Schulz und hat zwei erwachsene Kinder. SPD-Mitglied ist Schulz, seit er 19 Jahre alt ist. Ins Europaparlament wurde er erstmals 1994 gewählt, dort erklomm er beharrlich die Karriereleiter. 2004 wurde er Chef der sozialistischen Fraktion, im Januar 2012 Präsident des EU-Parlaments. Im Juli 2014 wurde er als erster EU-Parlamentspräsident der Geschichte für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Auf dem internationalen Parkett tritt Schulz selbstbewusst auf. Er spricht fließend Englisch und Französisch und gilt als bestens vernetzt. |afp/rhp

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