Politik Tempelberg: Dutzende verletzt

«Jerusalem.»Auf dem Jerusalemer Tempelberg ist es gestern zu einer schweren Konfrontation von Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften gekommen. Dutzende Menschen wurden verletzt. Die Eingangstore zum Tempelberg wurden verschlossen. Zehntausende von Muslimen waren auf den Hügel geströmt, der Juden wie Muslimen heilig ist. Das Areal war am 14. Juli nach der Ermordung von zwei israelischen Soldaten gesperrt worden. Weil Israel Metalldetektoren installierte, boykottierten die Muslime auf Anweisung der islamischen Behörde Waqf das Plateau. Es kam zu weiteren Zwischenfällen mit insgesamt zehn Toten. Israel ließ gestern die letzten Kontrollvorrichtungen abbauen, so dass die Waqf den Boykott für beendet erklärte. Beim heutigen Freitagsgebet werden erneut Zehntausende erwartet.