USA Scharfe Kritik nach Freilassung des Trump-Vertrauten Stone

Wieder auf freiem Fuß: Roger Stone.
Wieder auf freiem Fuß: Roger Stone.

Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, seinem langjährigen Vertrauten Roger Stone die Haftstrafe zu erlassen, ist in den USA auf massive Kritik gestoßen.

Stone bleibe ein „verurteilter Verbrecher“, schrieb der Sonderermittler in der Russland-Affäre, Robert Mueller, in einem Beitrag für die „Washington Post“. „Stone wurde von der Strafjustiz verfolgt, weil er gegen Bundesgesetze verstoßen hat“, hob Mueller hervor. Stone war im November schuldig befunden worden, parlamentarische Untersuchungen zur Einmischung Russlands in den Präsidentschaftswahlkampf 2016 zugunsten Trumps behindert zu haben. Er war im Februar zu einer 40-monatigen Haftstrafe verurteilt worden.

Republikaner Romney sieht beispiellose Korruption

Das Weiße Haus hatte Stone am Freitag zum „freien Mann“ erklärt, nachdem Trump einen entsprechenden Gnadenerlass unterzeichnet hatte. Der Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Joe Biden, twitterte, Trump sei „der korrupteste Präsident in der modernen US-Geschichte“, ohne sich jedoch ausdrücklich auf den Fall Stone zu beziehen.

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Kritik kam aber auch aus den Reihen von Trumps Republikanern. Der prominente Senator Mitt Romney schrieb auf Twitter von „Korruption beispiellosen und historischen Ausmaßes“.

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