Politik Ost-Ukraine: OSZE beklagt Anstieg der Gewalt

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Kiew. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat erneut eine Eskalation der Gewalt im Osten der Ukraine festgestellt.

Die vergangene Woche sei eine der gewalttätigsten Wochen seit Januar 2016 gewesen, teilte der Vize-Chef der Mission, Alexander Hug, gestern mit. Weder die von Moskau unterstützten Separatisten noch die Regierungstruppen hielten die Waffenruhe ein. Vor allem bei den Städten Awdijiwka und Jassynuwata sowie dem zerstörten Flughafen von Donezk kam es demnach zu Verstößen. Die OSZE-Beobachter wurden zudem im Rebellengebiet mit Warnschüssen bedroht. Der Chef des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Peter Maurer, forderte nach einem Besuch des Konfliktgebietes Schutzzonen für kritische Infrastruktur. „Das Funktionieren des Donezker Wasserwerks, von dem Zehntausende abhängen, wurde mehrfach aufgrund der Kämpfe gestört“, sagte er. Die Hilfsorganisation brachte allein vergangene Woche etwa 150.000 Liter Trinkwasser in die betroffenen Siedlungen. Seit Anfang des Jahres stellte die OSZE 86 zivile Opfer fest, davon 16 Tote im Kriegsgebiet. Seit 2014 starben UN-Angaben zufolge etwa 10.000 Menschen. |dpa

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