Politik Kultusminister: Für innerdeutschen Schüleraustausch

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«Erfurt.»Der neue Präsident der Kultusministerkonferenz, Thüringens Bildungsminister Helmut Holter, fordert neben internationalen Austauschprogrammen auch einen Schüleraustausch zwischen Ost- und Westdeutschland.

„Wir brauchen nicht nur Schülerprojekte im Austausch mit Polen oder Frankreich, sondern auch zwischen Leipzig und Stuttgart“, sagte der Linken-Politiker der Funke-Mediengruppe. Dies könne helfen, den innerdeutschen Dialog zu fördern. „Ich bin der Überzeugung, dass Ost und West viel zu wenig miteinander reden über das, was war und was heute ist“, so Holter, der in diesem Jahr den Vorsitz der Kultusministerkonferenz (KMK) hat. Holter folgt auf die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Die KMK feierte gestern mit einem Festakt in Berlin ihr 70-jähriges Bestehen. Die damaligen deutschen Erziehungsminister waren 1948 in Stuttgart zusammengekommen. Die KMK ist die älteste Fachministerkonferenz in Deutschland und für Bildungs- und Kultuspolitik zuständig. Eisenmann mahnte, die KMK müsse erklären, „warum der Bildungsföderalismus die Lösung und nicht das Problem der Bildungspolitik ist“. Seite 3

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