Politik Kommentar: Anschlag

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Die Attacke auf einen Weihnachtsmarkt ist besonders perfide. Er ist das Sinnbild des Zusammenkommens. Versucht wird die Spaltung.

Jetzt ist es wohl auch in Deutschland passiert. Vermutlich nach dem Vorbild der Attentäter von Nizza im Sommer ist ein Lastwagen in Berlin in eine Menge gefahren und hat Menschen getötet und verletzt. Es braucht keinen ausgeklügelten Plan mehr wie 2001, als Terroristen in den USA Flugzeuge in Hochhäuser steuerten. Es genügen Alltagsgegenstände wie Messer, und natürlich Fahrzeuge, die als Waffe eingesetzt werden können, um Angst und maximale Verunsicherung in einem Land zu erzeugen. Der oder die Berliner Attentäter haben sich ihr Ziel mit Bedacht ausgesucht: einen Weihnachtsmarkt. Sinnbild des fröhlichen Zusammenkommens von Menschen in kalten Zeiten. Diese Attacke ist also besonders perfide, weil es viele Unschuldige trifft. Das eigentliche Ziel der Terroristen aber ist die Spaltung dieser Gesellschaft. Vermutlich übernehmen Islamisten irgendwann „die Verantwortung“ (was für ein Hohn!) für den Anschlag. Und damit wird eine Gedankenbrücke aufgebaut zwischen „Islam“ und „Anschlag“. Sehr wahrscheinlich wird wieder der Satz fallen „Nicht alle Muslime sind Terroristen, aber jeder Terrorist ist ein Moslem“. Solch ein Satz hört sich rational an, doch es ist wie mit Rufschädigung in völlig anderen Fällen: Etwas bleibt immer hängen! Je mehr solcher Taten passieren, desto mehr wird das Klima vergiftet werden zwischen den Deutschen und den Flüchtlingen, die aus arabischen Ländern geflohen sind. Geflohen vor genau solchen Gräueln.

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