Politik Handelsstreit: EU ermahnt USA

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«Brüssel.» Die EU will im Zollstreit mit den USA hart bleiben. Die Tür für Verhandlungen sei „derzeit geschlossen“, sagte gestern Handelskommissarin Cecilia Malmström. Gespräche seien nur möglich, so Malmström, wenn die US-Sonderzölle auf europäische Stahl- und Aluminiumprodukte wieder aufgehoben werden. Die Zölle seien „Protektionismus pur“ und kosteten in der EU und in den USA Arbeitsplätze, kritisierte die EU-Kommissarin. Malmström verteidigte noch einmal die geplanten EU-Vergeltungszölle auf US-Produkte, die bereits am 20. Juni in Kraft treten könnten. „Nicht zu antworten, würde bedeuten, die Zölle zu akzeptieren“, sagte die Kommissarin und warnte die USA zugleich, den Handelskonflikt noch auf den Autosektor auszuweiten. „Falls Zölle auf Autos verhängt würden, würde das enormen Schaden anrichten.“ Die konkrete Antwort der Europäischen Union auf die US-Importzölle wird noch einige Tage auf sich warten lassen. So lange werde es dauern, bis die Maßnahmen durch die Welthandelsorganisation (WTO) geprüft werden könnten, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) gestern. Welche Schritte das im Einzelnen sein sollen, werde noch diskutiert. Seite 3, Wirtschaft

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