Politik Fussilet-Moschee: Verein verboten

. Die Berliner Innenverwaltung hat den Moscheeverein „Fussilet 33“ verboten. Innensenator Andreas Geisel (SPD) sprach gestern von einem wichtigen Schritt bei der Bekämpfung des islamistischen Terrors. Die vom Verfassungsschutz seit längerem beobachtete „Fussilet 33“-Moschee galt als Treffpunkt der Islamistenszene. Regelmäßig soll dort auch Anis Amri verkehrt haben, der Attentäter des Berliner Weihnachtsmarktes. Geisel kündigte ein entschlossenes Vorgehen gegen weitere Moscheevereine an, sollten diese gegen das Gesetz verstoßen. Von den 100 Moscheen in der Hauptstadt gelten mindestens sechs als islamistisch. Gestern gab es mehrere Durchsuchungen. Bereits vergangene Woche hatte der Verein die Moschee geschlossen und das Mietverhältnis gekündigt. Ein Verbot war bereits von der rot-schwarzen Vorgängerregierung angestrebt, aber nie umgesetzt worden. |epd