Meinung Europas Kleinmut gegenüber der Ukraine

Auf diesem vom ukrainischen Katastrophenschutz zur Verfügung gestellten Foto untersuchen Pyrotechniker einen russischen Marschfl
Auf diesem vom ukrainischen Katastrophenschutz zur Verfügung gestellten Foto untersuchen Pyrotechniker einen russischen Marschflugkörper X-55, der über Kiew abgeschossen wurde.

Brüssel plant ein neues Paket an Sanktionen gegen Russland. Deutlich wird dabei die Zögerlichkeit der EU bei der Hilfe für Kiew.

Die EU steht an der Seite der Ukraine. Deshalb wird die Union ein neues Sanktionspaket gegen Russland beschließen, es ist das 15. seiner Art. Das hört sich zwar mächtig an, die Realität spricht allerdings eine andere Sprache. Ins Visier genommen wird vor allem die sogenannte russische Schattenflotte für den Transport von Öl und Ölprodukten.

Wirklich bemerkenswert ist lediglich, dass einige Unternehmen mit Sitz in China auf die Sanktionsliste sollen, die an der Herstellung von Drohnen beteiligt sind. Mit den Waffen greift Moskau nicht nur Stellungen an der Front an, sondern terrorisiert auch die ukrainische Zivilbevölkerung. Das Sanktionspaket wird den blutigen Verlauf des Krieges aber nicht beeinflussen.

Das letzte Wort wird Donald Trump haben

Die Sprache, die der russische Präsident Wladimir Putin versteht, kommt dagegen aus den USA. Dort hat der zukünftige Präsident Donald Trump den früheren Drei-Sterne-General Keith Kellogg gerade zum Sondergesandten für die Ukraine und Russland ernannt. Der alte Haudegen Kellogg ist der Ansicht, es sei „in Amerikas Interesse sicherzustellen, dass Russland diesen Krieg verliert“. Und das gelinge nur durch mehr Waffen, die Washington der Ukraine liefern könne.

Am Ende wird natürlich Donald Trump das letzte Wort haben. Er wird über das Schicksal Europas entscheiden, während die Europäer selbst zaudernd und zankend danebenstehen, nicht in der Lage, sich selbst zu verteidigen.

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