Rheinland-Pfalz Dreyer: Folgen der Pandemie abmildern

Malu Dreyer (SPD) bei ihrer Regierungserklärung im Landtag.
Malu Dreyer (SPD) bei ihrer Regierungserklärung im Landtag.

Die rheinland-pfälzische Landesregierung stellt in diesem Jahr 80 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt bereit, um die Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche abzumildern. Die Investitionen aus Mainz kündigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Mittwoch im Mainzer Landtag in ihrer ersten Regierungserklärung nach der Wiederwahl zur Regierungschefin an. Das Ampelbündnis aus SPD, Grünen und FDP werde mit dem „Aktionsprogramm für Ferienspaß und Bildungsgerechtigkeit“ Familien entlasten und Schüler individuell fördern, sagte sie.

Vom Bund erwartet Dreyer bis Ende 2022 zusätzlich 64 Millionen Euro für Programme zum Abbau von Lernrückständen. Zum Schuljahr 2022/23 erhalten alle von Lernmittelkosten befreiten Schüler ein digitales Endgerät.

20 Millionen Euro aus dem europäischen Corona-Hilfsprogramm sollen laut Dreyer helfen, die negativen Folgen für Menschen in der Arbeitswelt zu mildern. Dazu zählen Jugendliche, die pandemiebedingt keinen Ausbildungsplatz haben. Für Selbstständige und Kleinstunternehmer sollen Coachingmaßnahmen gefördert werden.

Am heutigen Donnerstag folgt die Aussprache über die Regierungserklärung im Parlament, das pandemiebedingt in der Mainzer Rheingoldhalle tagt.

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