Politik Deutschland – USA: Steinmeier besorgt über Beziehungen

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«Los Angeles.» Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich besorgt über den Zustand der Beziehungen zwischen Deutschland und den USA geäußert. Zwar habe es auch in der Vergangenheit immer wieder Streit gegeben, doch der „Schaden der heutigen Erschütterung“ könnte tiefgehender, langfristiger und „vor allem irreparabel“ sein, warnte Steinmeier gestern in Los Angeles. „Der Isolationismus erlebt eine Renaissance in den USA“, kommentierte er den Kurs von Präsident Donald Trump. Und die EU sei durch ihre vielfachen inneren Krisen „vor allem mit sich selbst beschäftigt“. In seiner Ansprache anlässlich der Einweihung des Thomas-Mann-Hauses beschrieb Steinmeier als Basis für die künftigen Beziehungen zu den USA die gemeinsame Aufgabe, die „liberale Demokratie“ in Zeiten, in denen sie zunehmend in Frage gestellt werde, zu verteidigen und neu zu definieren. Im Thomas-Mann-Haus hat die Bundesregierung eine Begegnungsstätte für den transatlantischen Dialog eingerichtet. Der Schriftsteller lebte zwischen 1942 und 1952 in der Villa im Stadtteil Pacific Palisades.

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