Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Alle in Europa haben es begriffen

Die Europäer rücken vom russischen Staatspräsidenten Putin ab – dieser probt den Schulterschluss mit ehemaligen Staaten der Sowj
Die Europäer rücken vom russischen Staatspräsidenten Putin ab – dieser probt den Schulterschluss mit ehemaligen Staaten der Sowjetunion, vor deren Fahnen er hier sitzt.

Nach dem Überfall auf die Ukraine kann Russland kein Partner im Energiegeschäft mehr sein.

In der Politik ist es verdächtig, wenn alle zufrieden sind. Nun gibt es fast nur Lob für den Plan der EU-Kommission, Europa auf dem schnellsten Weg von russischen Energielieferungen unabhängig zu machen.

Das irritiert etwas. Diese Einigkeit ist aber ein gutes Zeichen. Sie bedeutet: Alle in Europa haben verstanden, dass nach dem russischen Überfall auf die Ukraine auf dem ganzen Kontinent Frieden und Freiheit auf dem Spiel stehen. Die Staaten der Europäischen Union müssen sich deshalb aus dem Würgegriff des rücksichtlosen Despoten im Kreml befreien.

Der einzig richtige Weg

Die Brüsseler Kommission hat dabei den einzig richtigen Weg eingeschlagen. Sie will den Ausbau von erneuerbaren Energien noch einmal forcieren. Dafür nimmt sie sehr viel Geld in die Hand. Dass deswegen das eine oder andere Kohlekraftwerk in Europa ein paar Monate länger am Netz bleiben soll, ist zu verschmerzen. Mit dem Paket „RePowerEU“ treibt Europa zugleich den Klimaschutz voran. Auch das ist eine gute Nachricht und wäre ein Grund zum Feiern – wäre der Auslöser dafür nicht dieser monströse Krieg in der Ukraine.

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