Rheinland-Pfalz Lehrerverband kritisiert Pandemie-Fahrplan für Schulen

Schule

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) hat das weitere Vorgehen an den Schulen in Rheinland-Pfalz als „Sonderweg“ kritisiert. Der nach den Bund-Länder-Beschlüssen zur Corona-Pandemie vorgestellte Fahrplan von Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) sei „mehr als fragwürdig“, sagte am Donnerstag der stellvertretende Landesvorsitzende Lars Lamowski. Der Verband gehört dem Deutschen Beamtenbund (DBB) an und vertritt vor allem Lehrkräfte an Grundschulen. Ein „Ausscheren“ nach den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) sei mit gesundheitlichen Risiken verbunden.

„Es gilt, im besten Falle nur wenige Wochen, die Schulen geschlossen zu halten - dies aber konsequent“, erklärte Lamowski. Präsenzunterricht in Kleingruppen sei erst dann möglich, wenn die Schulen den „maximalen Gesundheitsschutz für alle Beteiligten“ gewährleisten könnten. Die Schulen leisteten „einen qualitativ hochwertigen Fernunterricht“.

An den Grundschulen in Rheinland-Pfalz soll ab Anfang Februar ein Wechselunterricht mit dem Lernen daheim und in der Schule ermöglicht werden. Die Präsenzpflicht bleibt aber bis Mitte Februar weiter aufgehoben. An den weiterführenden Schulen wird es nach Angaben Hubigs aufgrund der Bund-Länder-Beschlüsse bis Mitte Februar beim Fernunterricht bleiben.

Der Fernunterricht wird bis mindestens 14. Februar verlängert.
Rheinland-Pfalz

Wechselunterricht an Grundschulen ab 1. Februar – zusätzliche Förderangebote