Speyer Dom-Podcast: Alle Folgen kostenlos verfügbar
Es gibt Gedichte über den Dom, Dom-Wein, Dom-Teigausstecher und nun sogar Dom-Seife. Der Speyerer Uwe Ittensohn hat mehrere Kriminalromane im Dom spielen lassen. In der sechsten und letzten Folge des Podcasts verrät er, was es mit den Sieben Todsünden auf sich hat und welche Rolle die in seinem Krimi spielen. Auch Ex-Domschweizer Bernhard Volk kommt in Folge sechs noch einmal vor – und erklärt in „Speymer“ Dialekt, warum Speyer „de schänschde Dumm vun alle Dumme“ hat.
Lokalchef zu Gast im Podcast
Die Besonderheit bei dieser Folge: Die Ausschnitte der Interviews mit den Menschen rund um den Dom sind eingebettet in ein Gespräch mit Patrick Seiler, der die RHEINPFALZ-Lokalredaktion Speyer leitet. Er klärt unter anderem auf, was es mit dem Domnapf auf sich hat und wie die Reaktionen der Leserinnen und Leser auf die Dom-Uhus ist. Letztere spielen auch beim Rundgang mit Dombaumeisterin Hedwig Drabik eine Rolle.
Zum Abschluss besuchen wir Domorganist Markus Eichenlaub an seinem Arbeitsplatz: der großen Domorgel auf der Westseite der Kathedrale. Er erklärt, was sein Job als Organist ist und wie er den Überblick über die vielen Register der Orgel behält.
Alle Folgen verfügbar
Mit der Veröffentlichung der sechsten Folge sind nun alle Folgen des Podcasts verfügbar. Die Reihe führt die Zuhörerinnen und Zuhörer durch die Geschichte des Kaiserdoms zu Speyer. Angefangen von der Grundsteinlegung durch Kaiser Konrad bishin zu den Restaurierungsaufgaben, die Dombaumeisterin Hedwig Drabik beschäftigen.
Für die Aufnahmen sind wir bis nach München gefahren, wo im Schloss Nymphenburg mit Herzog Franz von Bayern ein Nachfahre Ludwigs I. lebt. Unter dem bayerischen König bekam der Dom sein heutiges unverkennbares äußeres Erscheinungsbild.
Auch die Frühzeit des Domes wird ausführlich beleuchtet: unter anderem mit Salier-Experte Bernd Schneidmüller, der nicht nur über Konrad I. und die Grundsteinlegung spricht, sondern auch über seine Frau, Kaiserin Gisela, eine der mächtigsten Frauen des Mittelalters – und über seinen Enkel Heinrich IV., dessen Gang nach Canossa in Speyer beginnt und endet.
Ein Kapitel darf natürlich nicht fehlen: Bundeskanzler Helmut Kohl und seine Staatsgäste, denen er den Dom gezeigt hat. In der Kathedrale hat er ihnen – so sagt man – die Idee der Deutschen Einheit nähergebracht. Dafür sprachen wir mit Zeitzeugen wie Alt-Oberbürgermeister Werner Schineller und mit Kohls Witwe, Maike Kohl-Richter.
