Wandertipp Von der Klausentalhütte zum Hohe Loog-Haus
Neben der Klausentalhütte und dem Hohe Loog-Haus kann zudem leicht ein Abstecher zum Zeter Berghaus eingeplant werden. Ein wichtiger Hinweis: Da man teilweise auf unmarkierten Wegen unterwegs ist, darf analoges oder digitales Kartenmaterial im Wandergepäck nicht fehlen, außerdem leisten Wanderstöcke gute Dienste.
Los geht’s an der Klausentalhütte bei Neustadt-Diedesfeld. Sie ist aufgrund der guten Lage und dem großen Spielplatz vor allem für Familien mit Kindern ein beliebtes Ausflugsziel. Hier herrscht Trubel, doch dem wird man schon bald entgehen. Denn hinter der Hütte führen ein paar Stufen hinab in ein kleines Tal, und man wählt direkt den ersten Pfad, der nach rechts abführt. Er ist unmarkiert (die Markierung des „Keschdewegs“ an dieser Stelle nicht weiter beachten). Schon kurze Zeit später erscheint ein blauer Punkt als Markierung des Pfädchens, das sich seinen Weg durch den wilden Taleinschnitt bahnt.
Mit jedem Schritt weiter von der Klausentalhütte entfernt, taucht man tiefer in die Stille des Waldes ein. Dann und wann plätschert ein Bächlein entlang des Weges, und es werden nun sage und schreibe acht kleine Brücken überquert. Wem der Weg auf dem Pfädchen zu abenteuerlich oder rutschig erscheint, hat immer wieder die Möglichkeit auf den breiten Hauptweg zu wechseln, der rechts oberhalb verläuft. Bei der Knabenquelle dann geradeaus weiterlaufen, kurze Zeit danach kommt man auf eben diesen Hauptweg zurück.
Auf dem Hauptweg läuft man allerdings nur ein paar Schritte, um erneut einem schmalen Pfad bergauf zu folgen. Er ist wieder mit dem blauen Punkt und zudem mit dem Hinweis „Hahnenschritt-Hüttenhohl“ markiert und führt noch an der kleinen unscheinbaren Sonnenbergquelle vorbei.
Nun geht es konsequent bergauf, immer auf naturbelassenen Pfaden. Die Hauptwege werden nur ab und zu für wenige Schritte gequert. Die „Hohe Loog“ ist bereits ausgeschildert und spätestens, wenn man sich dem „Bildbaum“ nähert, sind wieder mehr Ausflügler unterwegs. Denn zu dieser zentralen Waldkreuzung, ein Stück unterhalb vom Hohe Loog-Haus, führen viele Wege, und ab hier sind es gerade einmal 500 Meter bis zu der beliebten Einkehrmöglichkeit.
Das Hohe Loog-Haus zählt zu den größeren Hütten im Pfälzerwald. Entsprechend ist vor allem bei schönem Wetter mit Wartezeiten bei der Essens- und Getränkeausgabe zu rechnen. Von der Terrasse schweift der Blick über die Pfälzer Berghänge, und an dieser Stelle ist die Hälfte der Wandertour geschafft. Zurück geht es, wie wir gekommen sind, zum Bildbaum. Nun kurz dem Loog-Loop 2 (orangefarbener Markierung) folgen, nach wenigen Schritten rechts hinab auf einem Pfad weiterlaufen. Der Hinweis „Sommerbergpfad/Klausentalhütte“ weist den richtigen Weg, der nun auf einem sehr schönen Abschnitt weiter bergab führt. Fast mediterran wirkt das Pflanzenwachstum, und immer wieder eröffnen sich schöne Ausblicke auf den Pfälzerwald.
Nun muss man aufmerksam sein, um den Zickzack-Weg hinab nicht zu verpassen. Er endet auf dem breiten Waldweg, der bereits beim Hinweg durch das Brücken-Tälchen zu sehen war, zurück zur Klausentalhütte. Wer mag, zweigt kurz vorher nach links hinauf zum Zeter Berghaus ab und verlängert die Wanderung damit um insgesamt rund zwei Kilometer – und eine weitere Einkehrmöglichkeit.
Wissenswertes für unterwegs
Start und Parken
Parkplätze stehen bei der Klausentalhütte zur Verfügung. Die Anfahrt erfolgt über Diedesfeld, gegenseitige Rücksichtnahme ist auf den schmalen Wirtschaftswegen ein Muss. Alternativ kann man in Diedesfeld parken (das Winzerdorf Diedesfeld ist ein Stadtteil von Neustadt und liegt am geografischen Mittelpunkt der Deutschen Weinstraße; neustadt.eu) – oder auch in Maikammer-Alsterweiler.
Einkehrmöglichkeiten
Klausentalhütte: Die Klausentalhütte öffnet von November bis März mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr; Info zu besonderen Öffnungszeiten rund um den Jahreswechsel: www.klausental.de.
Hohe Loog-Haus: Allgemeine Öffnungszeiten: Von November bis März mittwochs, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10.30 bis 17 Uhr geöffnet; besondere Infos rund um den Jahreswechsel: pwv-hambach.de.
Zeter Berghaus: Winterpause im Dezember und Januar, ab Februar mittwochs, samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr; Info: www.zeter-berghaus.com
(Änderungen möglich)
