Kinotipp Action: „Top Gun: Maverick“
Mit einem internationalen Einspielergebnis von über 350 Millionen US-Dollar war das Action-Abenteuer „Top Gun“ um junge Kampfpiloten mit Tom Cruise, Val Kilmer und Kelly McGillis in den 80er Jahren nicht nur der erfolgreichste Film des Jahres, er wurde zum absoluten „Kultfilm“ und katapultierte den damals noch recht unbekannten Tom Cruise zum Superstar. 36 Jahre später kehrt „Maverick“ ins Cockpit zurück und macht dort laut Pressekritik immer noch eine erstaunlich gute Figur.
Starke Umsetzung
Es ist es ja immer so eine Sache mit den Sequels, aber auch hier scheint die Fortsetzung mit authentischen Szenen im Cockpit, starken Bildern, perfekter Technik inklusive Filmmusik mit Gänsehautfaktor sehr gut anzukommen. Wer den Vorgänger noch nicht gesehen hat, sollte das vorher tun, da sich viele Szenen gerade an der emotionalen Front auf den ersten Teil beziehen.
Emotionale Geschichte
Zum Inhalt: Captain Pete „Maverick“ Mitchell (Tom Cruise) ist immer noch für die Navy im Einsatz. Da er lieber in der Luft arbeitet, umgeht er erfolgreich jede Beförderung. Er tobt sich lieber als Testpilot aus und geht dort gerne an die Grenzen des Möglichen. Da erreicht ihn ein Auftrag: Er soll als Ausbilder an die Top-Gun-Akademie zurückkehren und dort die Besten der Besten für eine Sondermission trainieren. Dabei trifft er auf Bradley Bradshaw (Miles Teller), genannt „Rooster“, den Sohn von Mavericks in Teil eins verstorbenem Copiloten und Freund Nick Bradshaw („Goose“). Keine einfache Begegnung, die Maverick mit den Geistern der Vergangenheit konfrontiert ...
Dass der Film jetzt in die Kinos kommt, während in der Realität der Ukrainekrieg tobt, ist Zufall. „Top Gun 2“ ist auch kein reiner Kriegsfilm, sondern eine Geschichte von Loyalität, Freundschaft und der Suche nach Anerkennung und Versöhnung.
„Top Gun: Maverick“, USA/China 2022, 132 Minuten, von Joseph Kosinski, mit Tom Cruise, Miles Teller, Jennifer Connelly, Jon Hamm, Val Kilmer, Glen Powell, FSK: 12
