Pfalz Zweibrücken: FWG und Linke wollen Rückkehr des Sozialausweises

Unter anderem ermäßigten Eintritt ins Freibad soll der Zweibrücken-Pass ermöglichen.
Unter anderem ermäßigten Eintritt ins Freibad soll der Zweibrücken-Pass ermöglichen.

Die Fraktionen der FWG und der Linken wollen in der Stadtratssitzung am 29. Januar die Wiedereinführung eines Zweibrücken-Passes, früher: Sozialausweis, beantragen. Dieser soll erwachsenen Zweibrückern mit geringem Einkommen und ihren minderjährigen Kindern helfen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Besitzern des Passes soll etwa verbilligter Eintritt in Schwimmbäder oder Büchereien gewährt werden. FWG und Linke fordern auch Ermäßigungen für Betroffene bei städtischen Veranstaltungen und beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Laut Bernd Ringle, Fraktionsvorsitzender der Linken, soll die Inanspruchnahme bei jedem Bezugsberechtigten jährlich gedeckelt sein. Konkret fordert die Linke 50 Prozent Preisnachlass beim Besuch kommunaler Kultur-, Freizeit- und Bildungsstätten sowie ein Ein-Euro-Ticket für Einzelstrecken im ÖPNV und 50 Prozent Preisnachlass bei Zeitfahrkarten im ÖPNV, jeweils innerhalb des Stadtgebiets. Die Verwaltung soll eine detaillierte Aufstellung der betroffenen Einrichtungen und der zu gewährenden Preisnachlässe erarbeiten, so Ringle. Wieder eingeführt werden soll der Zweibrücken-Pass zum 1. Januar 2021. Einen solchen Pass oder auch Sozialausweis gab es schon einmal in Zweibrücken. Die freiwillige Leistung wurde aber 2013 für Erwachsene abgeschafft. Seitdem wird der Sozialausweis nur noch an Kinder und Jugendliche ausgestellt.

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