Pfalz Weniger Rheinland-Pfälzer beziehen soziale Mindestsicherung
Die Zahl der Rheinland-Pfälzer, die für ihren Lebensunterhalt finanzielle Hilfe des Staats brauchen, ist gesunken. Das teilte das Statistische Landesamt in Bad Ems am Montag mit. Landesweit erhielten demnach rund 301.900 Menschen oder 7,4 Prozent der Bevölkerung Ende vergangenen Jahres Leistungen der sozialen Mindestsicherung. Das waren knapp 8.900 Menschen oder 2,9 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Zur Mindestsicherung zählen unter anderem Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Leistungen für Asylbewerber.
Dritter Platz in Deutschland
Innerhalb von Deutschland liegt Rheinland-Pfalz auf dem dritten Platz. Nur in Bayern (4,9 Prozent) und in Baden-Württemberg (5,6 Prozent) erhielten weniger Menschen Mindestsicherung. Der bundesweite Schnitt lag bei 9,2 Prozent und war damit höher als in Rheinland-Pfalz.